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Wismar TSG-Trainer: „Das wird alles andere als ein Selbstläufer“
Mecklenburg Wismar TSG-Trainer: „Das wird alles andere als ein Selbstläufer“
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04:24 13.09.2013
Für TSG-Handballerin Christin Wolter und ihre Mitspielerinnen beginnt die neue Drittliga-Saison morgen mit einem Heimspiel. Quelle: wismarfoto

Wo genau die Handballerinnen der TSG Wismar zu Beginn der neuen Spielzeit in der 3. Liga leistungsmäßig stehen, werden sie vermutlich erst morgen gegen 17.30 Uhr wissen, wenn das erste Saisonspiel gegen den Aufsteiger HC Salzland 06 abgepfiffen wird. Die Partie beginnt fast schon traditionell um 16 Uhr in der Halle an der Bürgermeister-Haupt-Straße.

Die Vorbereitung auf den ersten Spieltag verlief in den letzten beiden Wochen für die Hansestädterinnen allerdings alles andere als optimal. Kleinere Blessuren und berufliche Verpflichtungen ließen nur selten einen geregelten Trainingsbetrieb zu, sodass sich Mannschaft und Trainerteam am Spieltag sicherlich ganz besonders konzentrieren müssen, um einen erfolgreichen Start hinzulegen. Hinzu kommt ein fast gänzlich unbekannter Gegner, der sich im Sommer gezielt verstärkt hat und seine Leistungsstärke bereits beim Turnier in Markranstädt unter Beweis gestellt hat. Völlig überraschend unterlag die TSG den Sachsen-Anhaltinerinnen mit 28:29 und wird sich auch am Sonnabend auf heftige Gegenwehr einstellen müssen. „Das wird alles andere als ein Selbstläufer, aber wir wollen wie im letzten Jahr zu Hause eine Macht sein und nach Möglichkeit kein Spiel verlieren“, spricht Trainer Ronald Frank die starke Heimbilanz seines Teams an. Lediglich gegen Aufsteiger Rödertal und Vizemeister Leipzig musste man sich geschlagen geben, bot zumeist mitreißende Spiele mit hohem Unterhaltungswert. „Wir wollen die Zuschauer mit guten Leistungen auf unsere Seite bekommen — wir haben das beste Publikum der Liga, das sollen unsere Gegner ruhig spüren, wenn sie hier einlaufen“, verkündet Frank selbstbewusst mit stolzem Unterton.

Bei diesem Unterfangen kann er sich allerdings auch auf seine Mannschaft verlassen, die nach fast acht Wochen intensivem Training, drei kräftezehrenden Vorbereitungsturnieren und einigen Testspielen darauf brennt, endlich wieder in den Ligaalltag zu starten. Ihr Debüt im Wismarer Trikot wird dann hoffentlich auch Neuzugang Julia Weng geben können, die im letzten Turnier eine schmerzhafte Sprunggelenksverletzung erlitten hatte und auf Anraten ihres Arztes einige Tage mit dem Training aussetzen musste. Ihr Einsatz entscheidet sich daher erst kurz vorm Anpfiff, bei allen anderen Spielerinnen sind die kleineren Blessuren aus der Vorbereitung soweit abgeklungen, dass sie voll einsatzbereit sind.

Auch Manager Klaus-Dieter Soldat sieht die Mannschaft gut gerüstet für die anstehenden Aufgaben: „Wir sind froh, dass wir in der jetzigen Situation unsere Mannschaft zusammenhalten konnten und uns in dieser Saison sportlich und wirtschaftlich weiter konsolidieren können. Die Spielerinnen haben unser vollstes Vertrauen und werden dies mit guten Leistungen zurückzahlen. Ich bin optimistisch, dass wir unser gestecktes Saisonziel erreichen werden, wenn alle konzentriert und gemeinsam für die Sache ,Frauenhandball‘ in Wismar arbeiten.“

Wir sind froh, dass wir in der jetzigen Situation unsere Mannschaft zusammenhalten konnten.“Klaus-Dieter Soldat, TSG-Manager

Martin Nowack

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