Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
TSG-Trainer tritt zurück

Handball TSG-Trainer tritt zurück

Dina Sperling übernimmt kommissarisch

Wismar. Nicht nur die erste Frauenmannschaft der Handballabteilung der TSG Wismar, sondern auch der Vorstand des größten Vereins der Hansestadt hat die Nachricht vom Rücktritt des Trainers Jörn Harder (46) mit großem Bedauern aufgenommen. „Jörn hat uns mitgeteilt, dass er aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten muss. Er hofft, dass er bis zum April 2018 wieder so weit genesen ist, dass er sich wieder aktiv in unserem Verein einbringen kann“, so Torsten Wehr, Vizepräsident der TSG Wismar.

Den Handballerinnen der ersten Frauenmannschaft hatte Harder seinen Entschluss bereits am vergangenen Sonnabend nach dem Punktspiel in der Oberliga Ostsee-Spree bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst mitgeteilt. Die Wismarerinnen haben unter seiner Leitung das dritte Spiel in Folge in der neuen Liga seit Saisonbeginn gewonnen und sind auch Tabellenführer.

„Ich kann leider erst einmal meinen Weg als Trainer nicht weiter verfolgen, weil mich eine negative Konstellation in meiner Gesundheit daran hindert. Dieser Entschluss ist mir außerordentlich schwer gefallen, jedoch notwendig. Mehr möchte ich mich dazu nicht äußern“, so der 46-Jährige. „Ein großes Lob gilt der Mannschaft und meiner Trainerkollegin Maryna Bratenkowa. Danken möchte ich auch dem Verein für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit“, ergänzt Jörn Harder.

Auch TSG-Geschäftsführer Klaus-Dieter Soldat bedauert es sehr, dass sein Freund, wie er Jörn Harder bezeichnet, aus gesundheitlichen Gründen sein Traineramt ruhen lassen müsse. „Er war der richtige Mann zur rechten Zeit. Wir wünschen ihm alles Gute und hoffen, dass er bald wieder zu uns zurückkommt. Der Sport ist für ihn jetzt nebensächlich geworden“, so Soldat.

Diana Sperling, die einst für die TSG Wismar in der Bundesliga spielte, hat kommissarisch Harders Posten übernommen. Sie besitzt eine Trainerlizenz und betreute die erste Frauenmannschaft bereits 2004/05 in der 2. Bundesliga. Zusammen mit Maryna Bratenkowa wird sie noch bis zum Spiel beim HC Empor Rostock auf der Bank sitzen. Danach ist für sie Schluss. „Wir sind auf der Suche nach einem neuen Trainer und das ist in dieser Liga nicht einfach. Diana Sperling müssen wir es hoch anrechnen, dass sie dem Verein in der Not hilft“, sagt der TSG- Geschäftsführer.

Peter Preuß

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Handball-Spitzenspiel
Löwen-Torhüter Andreas Palicka jubelt, nachdem der Sieg feststeht.

Die Handballer der Rhein-Neckar Löwen haben das Duell der Bundesliga-Schwergewichte gegen den THW Kiel für sich entschieden.

mehr
Mehr aus Sport Wismar
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.