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TSG Wismar feiert Kantersieg in Travemünde

Travemünde/Wismar TSG Wismar feiert Kantersieg in Travemünde

Drittliga-Handballerinnen verschaffen sich etwas Luft im Abstiegskampf

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Beim 30:17-Erfolg der Wismarerinnen beim TSV Travemünde erzielte Henrike Bibow fünf Tore. FOTO: WISMARFOTO

Travemünde/Wismar. Zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga haben die Handballerinnen der TSG Wismar am Sonnabendnachmittag beim Tabellenvorletzten TSV 1860 Travemünde gefeiert. Die Damen aus der Hansestadt gewannen auch in dieser Höhe völlig verdient mit 30:17 (15:9) und verschafften sich damit vorerst ein wenig Luft im Abstiegskampf.

TSG Wismar: Steiner, Schultz - Krohn 2, Berger, Brinkies 4, Kriegsmann, Tegler 4, Bibow 5, Dürl 1, Pinkohs, Powierski 2, Lück 1, Erdmann 9/5, Wieck 2 Siebenmeter: Travemünde 5/2, Wismar 5/5 Strafminuten: Travemünde 10, Wismar 12

Nächster Spieltag: 26. November, 16.30: VfL Oldenburg II–TSG Wismar

Statistik zum Spiel

„Wir haben die Aufgabe sehr konzentriert und souverän gelöst.

Menc Exner Trainer der TSG Wismar

Schon im Heimspiel gegen Minden war es zu spüren und auch in Travemünde setzte sich der Aufwärtstrend der TSG-Frauen fort. Mit attraktivem Tempohandball und aufopferungsvoller Deckungsarbeit wurde der nächste Konkurrent im Kampf um den Ligaverbleib förmlich demoralisiert. Die stark ersatzgeschwächten Gastgeberinnen konnten das so wichtige Spiel nur in den ersten Minuten ausgeglichen gestalten.

Beim 3:2 (5.) erzielten sie ihre erste und im weiteren Verlauf auch einzige Führung des Tages. Im Anschluss spielte eigentlich nur noch eine Mannschaft – und das war die TSG. Nach zwölf Minuten führten Nordwestmecklenburgerinnen bereits mit 6:3 und hätten schon in dieser frühen Phase noch mehr Tore erzielen müssen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Wismarer Aktionen immer sicherer und vor allem sehenswerter. Tolle Spielzüge aus einer sattelfesten Deckung heraus prägten das TSG-Spiel über weite Strecken der ersten Halbzeit. Ohne große Mühe wuchs der Vorsprung der Gäste immer weiter an und betrug bis zur Pause bereits beruhigende sechs Tore.

Nach dem Seitenwechsel taten sich beide Teams zunächst schwer und übertrafen sich im Auslassen von Chancen. So dauerte es fast fünf Minuten, bis das erste Tor in Halbzeit zwei fiel – für Wismar. Von Travemünde war zunächst noch weniger zu sehen als in der ersten Halbzeit. Und beim 19:9 (39.) hatten sich die Gäste erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung herausgearbeitet. Das spielerische Niveau ließ nun etwas nach. Die TSG musste nicht mehr machen, der TSV Travemünde konnte nicht mehr zeigen. Trotz leichter Konzentrationsmängel wuchs der Wismarer Vorsprung und betrug zwischenzeitlich bereits 13 Tore, bevor die aufopferungsvoll kämpfenden Damen aus Travemünde noch einmal auf 17:26 verkürzen konnten. Die Schlussphase gehörte dann aber wieder den Hansestädterinnen und mit vier Toren in den letzten vier Minuten wurde am Ende einer der höchsten Auswärtssiege der TSG in der 3. Liga herausgeworfen.

Trainer Menc Exner wollte die Höhe des Erfolgs allerdings auch nicht überbewerten. „Travemünde hatte Personalprobleme, das war ihrem Spiel anzumerken. Allerdings haben wir die Aufgabe heute auch sehr konzentriert und souverän gelöst. Wenn wir in der nächsten Woche gegen Oldenburg nachlegen, dann können wir von einem gelungenen November sprechen“, erklärte der Wismarer Übungsleiter nach dem zweiten Sieg hintereinander. Das war den TSG-Handballerinnen zuletzt im Februar 2015 gelungen.

Am kommenden Sonnabend sind die Damen erneut auswärts gefordert. Zu der Partie im niedersächsischen Oldenburg wird die Mannschaft auch wieder von einem Fanbus begleitet, der um 11 Uhr von der großen Sporthalle in der Bürgermeister-Haupt-Straße abfährt. Interessenten können sich noch bis zur Abfahrt anmelden.

Martin Nowack

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