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TSG Wismar verliert auch drittes Saisonspiel

Wismar TSG Wismar verliert auch drittes Saisonspiel

Null Punkte beim Heimspiel gegen HSG Jörl-DE Viöl am Sonnabend / Trotz 20:24 Niederlage zeigten die Drittliga-Handballerinnen Kampfgeist

Wismar. Drei Spiele, null Punkte, vorletzter Tabellenplatz – so lautet die nüchterne Bilanz der Wismarer Drittliga-Handballerinnen nach der 20:24 (11:14)-Heimniederlage gegen die HSG Jörl-DE Viöl. Am Sonnabend kommt es damit zum Duell der Kellerkinder, wenn die TSG beim Schlusslicht in Heidmark antritt.

 

OZ-Bild

Die Wismarerinnen zeigten sich am Sonnabend kämpferisch – so auch Johanna Brinkies (Bild). Dennoch konnten sie sich gegen die HSG Jörl-DE Viöl (in Blau) nicht durchsetzen.

Quelle: Daniel Koch

Dass Trainer Menc Exner nach dem Spiel trotz des neuerlichen Negativerlebnisses voller Stolz seine Mannschaft lobte, lag vor allem an der kämpferischen Einstellung und der Moral seines Teams. „Wir haben heute über weite Strecken unsere Vorgaben umsetzen können. Leider haben wir in der Schlussphase ein wenig den Kopf verloren, da müssen wir noch besonnener agieren“, lautete sein sachliches Fazit nach 60 aufregenden Minuten.

Dabei starteten die Gastgeberinnen katastrophal in die Begegnung. Nach einem anfänglichen Abtasten gerieten die Exner-Schützlinge innerhalb von nur fünf Minuten bereits in Rückstand. Nach gerade einmal acht gespielten Minuten führten die Gäste mit 2:7 und waren dabei vor allem über ihre rechte Angriffsseite erfolgreich. Spätestens beim 4:10 (13.) drohten die Wismarerinnen vollends den Anschluss zu verlieren und steuerten geradewegs auf ein echtes Debakel zu. Doch schon zu diesem Zeitpunkt wurde in mehreren Szenen deutlich, dass die Hansestädterinnen keinesfalls gewillt waren, sich kampflos ihrem Schicksal zu ergeben. Ein sichtbares Zeichen waren dabei die Duelle, die sich Mareen Tegler mit ihrer Gegenspielerin lieferte und die in einer ersten Zeitstrafe für die Gäste mündeten.

Im Wismarer Tor war es nun Tina Schultz, die ein ums andere Mal mit tollen Paraden dafür sorgte, dass sich die HSG nicht noch weiter absetzen konnte. Im Angriff agierten die TSG-Damen mit hohem Tempo und konnten so den Rückstand Stück für Stück verkürzen. Leider ließen sie dabei zu viele Chancen ungenutzt, so dass zur Halbzeit noch immer ein Rückstand von drei Toren zu Buche stand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verwandelten die Wismarerinnen ihre optische Überlegenheit endlich auch in Zählbares. Innerhalb von fünf Minuten stellten sie den Ausgleich her und agierten in der Folgezeit in einem Spiel auf Augenhöhe mindestens ebenbürtig. Lediglich in der Chancenverwertung bleiben sie noch zu unkonzentriert, so dass es bis zur 45. Minute dauerte, bevor die erste Führung (18:17) erzielt werden konnte. Doch mit dieser Führung büßte die Mannschaft scheinbar auch ihre Lockerheit ein. In der Folge agierten sie zu verkrampft, überhastet und mit zu wenig Präzision. Während die Gäste ruhig blieben, schlossen die Wismarerinnen zu früh ab, leisteten sich Unkonzentriertheiten und luden so die HSG zum Kontern ein. Diese nahmen die Gastgeschenke dankend an und setzten sich in der Schlussphase noch einmal spielentscheidend ab.

Der TSG blieb am Ende nur die Gewissheit, durchaus mithalten zu können, wenn das vorhandene Potential ausgenutzt wird. Punkte gab es für diese Erkenntnis allerdings nicht, so dass die Wismarerinnen nun am Sonnabend gehörig unter Zugzwang stehen, wenn sie beim ebenfalls sieglosen Tabellenschlusslicht in Heidmark antreten. Auf die Unterstützung ihrer Fans können sich die Damen dabei auf jeden Fall verlassen.

Statistik

TSG Wismar mit: Steiner, Schultz - Krohn, Berger, Brinkies 3, Kriegsmann, Tegler, Bibow 1, Oldenburg, Dürl 2, Pinkohs 1, Powierski 6/3, Lück 1, Wieck 6

Siebenmeter: Wismar 4/3, Jörl 5/2

Strafminuten: Wismar 8, Jörl 10

Zuschauer: 460

Nächstes Spiel: Sonnabend, 15. Oktober, 19.30 Uhr, Auswärtsspiel gegen HSG Heidmark. Der Fanbus startet um 15 Uhr an der Sporthalle.

Martin Nowack

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