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TSG Wismar verpasst Sieg gegen Harrislee nur knapp

Wismar TSG Wismar verpasst Sieg gegen Harrislee nur knapp

Wismarer Drittligahandballerinnen haben es trotz zwischenzeitlichen Führung wieder nicht geschafft, ein Heimspiel zu gewinnen / Sie unterlagen dem Tabellenführer mit 24:27

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Die TSG-Handballerinnen (im Bild Juliane Wieck) kämpften am Sonnabend gegen Tabellenführer Harrislee, am Ende reichte es aber wieder nicht für einen Heimsieg.

Quelle: Daniel Koch

Wismar. Am meisten Diskussionsstoff bot die Schlussphase dieser rassigen Drittligapartie. Wismars Trainer Menc Exner sah sich nach Spielschluss zahlreichen Kritiken ausgesetzt, der Grund für die Niederlage war seine taktische Maßnahme allerdings nicht. Zuvor hatte er sich, als Reaktion auf die Manndeckung gegen Vivien Erdmann, für die Variante mit einer siebten Feldspielerin als Ersatz für die Torhüterin entschieden. Sein Team konnte so im Angriff mehrfach in Überzahl agieren, nutzte die sich bietenden Chancen allerdings nicht. Im Gegenteil: Fehlpässe, Stürmerfouls, Schrittfehler und zahlreiche Fehlwürfe prägten die Wismarer Schlussphase. Dabei hatten die Gastgeberinnen in den 50 Minuten zuvor eine famose Leistung abgeliefert, die so im Vorfeld sicherlich niemand erwartet hatte.

Statistik

TSG Wismar mit: Steiner, Schultz - Krohn, Steffen, Brinkies 5, Kriegsmann, Tegler 1, Dürl, Pinkohs 2, Powierski 4, Lück, Erdmann 8/3, Wieck 4 Siebenmeter: Wismar 3/3, Harrislee 5/3

Strafminuten: Wismar 16 + Rote Karte Dürl (49./3x2min), Harrislee 10 Zuschauer: 470

Zunächst begann die Partie ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für den Tabellenführer aus Harrislee (6:8/16.), doch die TSG kämpfte sich in die Partie. Vor allem die von Trainer Menc Exner gewählte offensivere 5-1 Deckungsvariante mit Sarah Dürl als vorgezogene Spielerin erwies sich als goldrichtig. Immer wieder störte sie erfolgreich die Kreise der TSV-Spielerinnen. Die stärkste Phase hatte die TSG in den zehn Minuten vor der Pause. Nach dem 7:9 (20.) zogen die Gastgeberinnen innerhalb von sieben Minuten auf 12:9 davon und schufen so die Grundlage für die 14:11-Pausenführung. Nicht nur die gut 470 Zuschauer zeigten sich beeindruckt vom kraftvollen Angriffswirbel der Wismarerinnen, auch die Gäste wirkten überrascht.

Direkt nach Wiederanpfiff legten die TSG-Damen sogar noch zwei Treffer nach und sahen sich plötzlich in der glücklichen Lage einen Fünf-Tore Vorsprung (16:11/33.) verwalten zu müssen. Dies gelang trotz erheblicher Gegenwehr der Gäste bis zum 23:19 (50.) sehr gut. Unglücklicherweise kassierte Sarah Dürl, bis dahin mit einer ihrer besten Leistungen im TSG-Trikot, eine unnötige Zwei-Minuten Zeitstrafe ein. Da dies bereits ihre dritte war, erhielt sie eine Rote Karte. Der Tabellenführer aus Harrislee nutze die Wismarer Schwächephase gnadenlos aus und zog nach dem 23:19 mit einem 8:0-Lauf spielentscheidend auf 23:27 davon.

Trainer Menc Exner zeigte sich nach dem Schlusspfiff zwar enttäuscht über den Ausgang des Spiels, war aber mit der Leistung seines Teams über weite Strecken zufrieden: „Wir haben heute über 50 Minuten ein tolles Spiel geliefert, den Rest werden wir intern analysieren, unsere Schlüsse daraus ziehen und es beim nächsten mal besser machen.“ Am nächsten Wochenende reisen die Hansestädterinnen zum SV Henstedt-Ulzburg – das nächste Team aus der Spitzengruppe.

Martin Nowack

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