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TSG hat trotz Niederlage Klassenerhalt gesichert

Wismar TSG hat trotz Niederlage Klassenerhalt gesichert

Wismars Drittliga-Handballerinnen verlieren nach großem Kampf knapp gegen Harrislee / Jörn Harder wird in der kommenden Saison der neue Co-Trainer des Teams

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Vivien Erdmann war am Sonnabend die überragende Spielerin der TSG Wismar. Vor 420 Zuschauern traf sie gegen den TSV Nord Harrislee 14-mal. Ihre Tore reichten am Ende aber nicht für einen Punktgewinn.

Quelle: Daniel Koch

Wismar. Die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar haben den Klassenerhalt trotz der 23:25 (11:11)-Heimniederlage gegen den TSV Nord Harrislee bereits drei Spieltage vor Saisonende sichern können. Sie profitierten von der Niederlage des TuS Jahn Hollenstedt gegen den TSV Travemünde.

Statistik

TSG mit: Steiner, Borkowski, Schultz - Berger, Zimmermann 1, Kriegsmann 2, Bibow 1, Oldenburg, Dürl 4, Pinkohs 1, Erdmann 14/3

Siebenmeter: Wismar 4/3, Harrislee 7/6

Strafminuten: Wismar 8, Harrislee 4

Nächstes Spiel: 9. April, 16.00: TSG Wismar—TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf

Erneut nur mit acht einsatzfähigen Feldspielerinnen angetreten, waren die Siegchancen für die Wismarerinnen vor der Partie als eher gering eingeschätzt worden. Doch von diesen eher düsteren Aussichten ließen sich die TSG-Damen am Sonnabendnachmittag zunächst überhaupt nicht beeindrucken. Zur Verwunderung der 420 Zuschauer gingen die Gastgeberinnen das hohe Tempo des TSV in der Anfangsphase ohne größere Probleme mit. In der Deckung hatte Trainer Ronald Frank seine Mannschaft gut auf das schnelle Umschaltspiel der Gäste eingestellt und im Angriff war es vornehmlich Vivien Erdmann, die ihr Team mit ihren Treffern im Spiel hielt. So gelang es in der ersten Hälfte keinem Team sich abzusetzen.

Nach der Pause erwischte Harrislee den besseren Start und zog bereits beim 11:14 (33.) erstmals deutlicher davon. Bei den Hansestädterinnen häuften sich nun die Fehler in der Vorwärtsbewegung, was die TSV-Spielerinnen immer wieder zu einfachen Kontertoren nutzten. Bis auf 14:20 (45.) und 16:22 (48.) enteilten die Gäste, bevor Wismar wieder Fuß fassen konnte. Mit unermüdlichem Einsatz erspielten sich die Mädels von Trainer Ronald Frank nicht nur ein deutlich besseres Endergebnis, sondern auch den Respekt der Zuschauer. Denn obwohl Eva-Maria Passow, Mareen Tegler, Laura Blum und Johanna Brinkies fehlten, boten die Wismarerinnen eine couragierte Leistung, die ihnen vor der Partie die wenigsten zugetraut hätten. Für einen Überraschungserfolg hätte es am Ende dann aber vor allem im Angriff doch mehr gebraucht als eine überragende 14-fache Torschützin Vivien Erdmann.

Ronald Frank war nach dem Abpfiff untröstlich: „Die Mädels kämpfen trotz der derzeitigen Situation in jedem Training und auch heute über 60 Minuten und belohnen sich am Ende einfach nicht dafür — das tut weh. Das muss ich erst einmal verarbeiten.“

Unterdessen sind bereits die nächsten Weichen für das kommende Spieljahr gestellt worden. Wie Manager Klaus-Dieter Soldat mitteilte, wird Jörn Harder zur neuen Saison die Position des Co-Trainers und Mannschaftsleiters bei den Drittliga-Frauen übernehmen. Zuletzt trainierte er die weibliche A-Jugend der TSG. Der künftige Assistent des neuen Cheftrainers Menc Exner soll somit auch gleichzeitig als Bindeglied in den Jugendbereich fungieren.

Im Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Hollenstedt-Wenzendorf wollen die Hansestädterinnen mit einem Sieg den achten Tabellenplatz festigen.

Von Martin Nowack

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