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TSG reist zum SV Henstedt-Ulzburg

Henstedt-Ulzburg/Wismar TSG reist zum SV Henstedt-Ulzburg

Wismars Trainer Menc Exner setzt morgen auf mannschaftliche Geschlossenheit

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Vivien Erdmann, die im Spiel gegen Harrislee achtmal traf, gastiert morgen mit der TSG Wismar in Henstedt-Ulzburg.

Quelle: Daniel Koch

Henstedt-Ulzburg/Wismar. Für die Drittliga-Handballerinnen der TSG Wismar wird es langsam ernst. Knapp ein Viertel der Saison ist bereits gespielt und die Damen aus der Hansestadt rangieren mit enttäuschenden 2:8 Punkten im unteren Drittel der Tabelle. Dass die Minuspunkte allesamt aus Partien gegen die Teams aus der vorderen Tabellenhälfte stammen, stimmt für den nächsten Spieltag nicht gerade optimistisch, denn mit dem SV Henstedt-Ulzburg wartet der Dritte der Liga auf die Wismarerinnen. Traditionell tut sich das TSG-Team schwer mit den Randhamburgerinnen, doch all die negativen Vorzeichen dürfen die Damen um Trainer Menc Exner morgen um 17.30 Uhr nicht negativ beeinflussen, wenn es um die nächsten ganz wichtigen Punkte gegen den Abstieg geht.

Am entspanntesten wirkt dabei noch Menc Exner, der sich weder vom Tabellenstand noch von der Diskussion um seine Person beeindrucken lässt. Ganz im Gegenteil: Nach der unglücklichen Schlussphase gegen Tabellenführer Harrislee stellte er sich öffentlich vor seine Mannschaft und beweist damit Charakterstärke, denn Kritik an seiner Arbeit kommt teilweise auch aus den eigenen Reihen. Dabei gibt es augenscheinlich und vor allem für Außenstehende nur wenig zu beanstanden. Das Team scheint sich langsam zu finden und bot gegen Harrislee, zumindest in den ersten 50 Minuten, die bislang beste Saisonleistung. Vor allem die Einstellung überzeugte und lässt für die anstehenden Aufgaben hoffen.

Personell kann die TSG gegen Henstedt wieder aus dem Vollen schöpfen. Henrike Bibow hat ihren Urlaub beendet und wird ebenso dabei sein wie der Rest der Mannschaft. Ihre Position auf der Rückraum-Mitte hatte gegen Harrislee Juliane Wieck übernommen und überzeugte dabei mit ihrer körperlichen Präsenz und im Zweikampfverhalten. Für Exner eine Option mehr und keine einfache Entscheidung für die nächsten Begegnungen. Genauso schwierig dürfte die Wahl der richtigen Taktik werden. Mit der offensiven 5:1-Taktik aus dem letzten Spiel dürfte es gegen den ausgeglichen besetzten Rückraum der Gastgeberinnen eher schwierig werden, denn ähnlich wie bei der TSG sind die Torschützinnen beim SVHU eher gut verteilt, als dass es eine überragende Schützin gibt.

Menc Exner setzt auf mannschaftliche Geschlossenheit. „Wir haben gegen Harrislee gesehen, was wir erreichen können, wenn wir taktisch diszipliniert spielen und uns mit maximalem Einsatz als Einheit präsentieren. An dieser Stelle müssen wir ansetzen. Und wenn wir dann noch die Konzentration über 60 Minuten halten können, sind wir nur schwer zu bezwingen.“

Martin Nowack

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