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TSG rutscht auf einen Abstiegsplatz

Wismar TSG rutscht auf einen Abstiegsplatz

Wismar verliert Kellerduell beim VfL Oldenburg II / Henrike Bibow nach Foul verletzt ausgeschieden

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Vivien Erdmann verkürzte nach 47 Minuten zum 19:18. Bei der TSG keimte Hoffung auf. Am Ende reichte es aber nicht zum Punktgewinn. FOTO: WISMARFOTO

Wismar. Wismar . Die Drittligahandballerinnen der TSG Wismar sind im Abstiegskampf wieder in Bedrängnis geraten. Sie unterlagen beim Tabellennachbarn VfL Oldenburg II mit 23:25 (7:11) und rutschten durch die Niederlage wieder auf einen Abstiegsplatz. Noch schwerer wog aber die Verletzung von Spielmacherin Henrike Bibow, die sich durch das Foul einer Gegenspielerin den Ellenbogen ausrenkte.

Für beide Teams stand viel auf dem Spiel und dieser Druck war in der Anfangsphase deutlich zu spüren. Lediglich ein Treffer in den ersten fünf Spielminuten für die Gastgeberinnen, das erste Wismarer Tor fiel sogar erst nach knapp sechs Minuten. Bis zum 5:5 blieb das Spiel ausgeglichen. Doch dann gelang den Wismarerinnen fast zehn Minuten kein Torerfolg. Sie mussten den VfL auf 9:5 davonziehen lassen. Erst ein Siebenmetertreffer von Svea Pinkohs durchbrach die Wismarer Durststrecke zum Zwischenstand von 9:6.

Die nächste Szene sorgte für einen Schockmoment in der Oldenburger Sporthalle: Wismars Spielmacherin Henrike Bibow wurde durch ein Foul ihrer Gegenspielerin dermaßen unglücklich aus dem Gleichgewicht gebracht, dass sie sich beim Fallen den linken Ellenbogen ausrenkte. Das Spiel wurde für etwa 30 Minuten unterbrochen, da der Rettungsdienst mit erheblicher Verspätung eintraf. In der Zwischenzeit attackierte Oldenburgs Trainerin Alexandra Hensel die Schiedsrichter wegen der aus ihrer Sicht zu Unrecht verhängten Roten Karte für das Foulspiel. Dass die Schiedsrichter darauf nicht reagierten, sorgte vor allem im Wismarer Fanlager für hörbaren Unmut.

Als es endlich weiterging, Henrike Bibow war zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden, war allen Beteiligten die Verunsicherung anzumerken. Mit 11:7 für Oldenburg ging es in die Kabinen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte spielten die Wismarerinnen unkonzentriert. Beim 14:10 deutete nichts darauf hin, dass sich die TSG-Damen noch einmal fangen und zurück in die Partie finden. Doch den Gästen gelang das Comeback. Als Vivien Erdmann nach 47 Minuten zum 19:18 verkürzte, sah es tatsächlich so aus, als sei für die Hansestädterinnen eine Wende möglich. Am Ende reichte es für die gehandicapten Wismarerinnen aber nicht zum erhofften Punktgewinn. Kurz vor Ende des Spiels und nach dem Abpfiff kam es zu unschönen Szenen, als sich eine Oldenburger Spielerin und auch deren Trainerin zu provokanten und beleidigenden Gesten in Richtung der Wismarer Fans hinreißen ließen.

TSG Wismar: Steiner, Schultz - Krohn, Berger, Brinkies 1, Kriegsmann, Tegler 5, Bibow, Martin, Pinkohs 6/5, Powierski, Lück, Erdmann 9, Wieck 2

Siebenmeter: Oldenburg II 8/5: TSG: 6/4

Strafminuten: Oldenburg II 6; TSG: 12

Spielverlauf: 1:1 (6.), 4:3 (11.), 8:5 (22.), 9:6 (27.), 11:7 (30./HZ), 15:12 (37.), 18:15 (42.), 19:18 (46.), 22:20 (53.), 25:21 (56.), 25:23 (60.)

Nächster Spieltag:   3.12., 16.00: TSG Wismar–HG OKT (Owschlag/Kropp/Tetenhusen)

OZ

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