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Timmendorfer Reiter bereiten ihr 21. Inselturnier vor

Timmendorf Timmendorfer Reiter bereiten ihr 21. Inselturnier vor

Am ersten April-Wochenende treffen sich die Pferdesportler auf Poel / 16 Springprüfungen stehen auf dem Programm

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Die 13-jährige Lilli Plath auf dem Hengst Carlo nach der Präsentation in Redefin mit Vater André und Opa Georg.

Quelle: Jutta Wego

Timmendorf. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am ersten April-Wochenende treffen sich die Pferdesportler auf der Insel Poel und sind Gäste auf dem Reiterhof der Familie Plath in Timmendorf.

Wir kommen allmählich in die heiße Phase der Vorbereitung.“André Plath,

Turnierleiter

Der Pferdesport auf der Insel hat besonders in den letzten Jahren deutlich an Dynamik zugenommen. In engen Abständen konnte über spektakuläre Erfolge der Mitglieder des RFSV Insel Poel berichtet werden. Ein fester Bestandteil im Vereinsleben sind die jährlichen Inselturniere in der Timmendorfer Reithalle.

In diesem Jahr gibt es eine Woche nach Ostern vom 1. bis 3. April die 21. Auflage. „Wir kommen allmählich in die heiße Phase der Vorbereitung. Unser Team ist gut eingespielt und jeder weiß, was er zu tun hat, damit das Turnier ein Erfolg wird“, sagt Turnierleiter André Plath. Und weiter: „Den Erfolg sichern aber vor allem unsere zahlreichen Partner, Gönner, Mäzene und Sponsoren aus der Wirtschaft, die uns nun schon über Jahre mit materiellen und finanziellen Zuwendungen die Treue halten. Ohne diese Unterstützung wäre es uns nicht möglich, eine so große Veranstaltung durchzuführen.

Auch die Gemeinde mit Bürgermeisterin Gabriele Richter an der Spitze begleitet unsere Veranstaltungen sehr wohlwollend. Allen möchte ich schon jetzt im Namen unseres Vereins meinen Dank aussprechen.“

16 Springprüfungen sind für das dreitägige Turnier ausgeschrieben. Am Sonntag wird es durch zwei Kombinierte Hindernisfahren mit Geländehindernissen der Klasse M komplettiert. Es wird zwei- und vierspännig gefahren. Diese Prüfungen sorgen stets für großes Publikumsinteresse, zumal es vor allem der 65-jährige Georg Plath (Vater von André Plath) versteht, die Fans mit seinem Vierspänner von den Sitzen zu reißen.

Der erste Tag des Turniers, für das 170 Reiter rund 760 Meldungen abgegeben haben, ist mit sechs Prüfungen vor allem den jungen vier- bis sechsjährigen Springpferden vorbehalten. Am Abend gibt es aber auch schon das erste mittelschwere Springen. Wie hochkarätig das Turnier ist, davon zeugen allein drei schwere S-Springen. Eins davon ist den Reitern bis 21 Jahren vorbehalten.

Im vorigen Jahr sorgte Lilli Plath in diesem Springen für Begeisterung. Sie gewann das Springen im zarten Alter von zwölf Jahren auf AFP‘s Chantal. Es war ihr erster Sieg in einem schweren Springen.

Inzwischen kann die Vize-Landesmeisterin der Junioren schon drei vorweisen. Eine aktuelle Probe ihres Talents gab die inzwischen 13-Jährige am 5. März im Landgestüt Redefin. Eingeladen von der Gestütsleitung, schloss sich hier ein Kreis mit dem Mecklenburger Hengst CARLO, den Opa Georg Plath vor 14 Jahren gezüchtet hat und von Vater André Plath, wie schon dessen Vater Chacco-Blue, in den Sport gebracht wurde.

Über das Gestüt Schockemöhle wurde er für eine halbe Millionen Euro nach Mexiko verkauft, kam später in taiwanesischen Besitz und feierte große internationale Erfolge. Nun ist er als Pachthengst in sein Geburtsland zurückgekehrt und steht den Züchtern im Landgestüt Redefin zur Verfügung. Lilli Plath durfte das Pferd bei der Hengstschau dem Publikum vorstellen und Moderator Rolf Günther bat Vater und Opa Plath mit in die Bahn. Was die Besucher dann zu sehen bekamen, nachdem Lilli zehn Minuten vorher erstmals auf dem Pferd saß, war Sport in höchster Perfektion. Nach Hindernishöhen von 1,50m brach Rolf Günther unter tosendem Beifall die Demonstration zum Schutz der Reiterin ab.

Der Kreis für ein tolles Mecklenburger Pferd hatte sich in Redefin geschlossen, nach Jahren mit zahlreichen Reitern im In- und Ausland. Züchter und Opa Georg Plath, Erstausbilder und Vater André

Plath konnten zu Recht stolz sein, wie Lilli den Hengst, der in Timmendorf das Licht der Welt erblickte, präsentierte. Vielleicht bietet sich ja die Chance, dass sie den Hengst auch mal auf einem Turnier vorstellen kann! Das Hallenturnier vom 1. bis 3. April vor heimischem Publikum in Timmendorf wäre eine gute Gelegenheit.

Von Franz Wego

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