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Turbulente Wochen beim FC Schönberg 95

Schönberg Turbulente Wochen beim FC Schönberg 95

Fußball-Regionalligist FC Schönberg 95 erlebt gerade turbulente Wochen. Nach der Ankündigung von Hauptsponsor Palmberg, das finanzielle Engagement zu kürzen, gibt es viele Fragen.

Schönberg. Fußball-Regionalligist FC Schönberg 95 erlebt gerade turbulente Wochen. Nach der Ankündigung von Hauptsponsor Palmberg, das finanzielle Engagement zu kürzen, gibt es viele Fragen. Klar ist allerdings, dass der FC Schönberg auch in der nächsten Saison in der Regionalliga spielt, wenn die Mannschaft sportlich in der Liga bleibt. Unklar ist allerdings, welche Spieler ab Sommer noch zum Team gehören. Während Trainer und Co-Trainer einen neuen Kontrakt unterschrieben haben, gibt es beim kickenden Personal noch viele Fragezeichen. Bei Kapitän Rainer Müller zum Beispiel, bei Stürmer Henry Haufe, Torwart Jörg Hahnel und anderen Leistungsträgern wie Tom Schulz ist die Zukunft noch völlig offen. Bislang haben nur fünf von 22 Spielern einen Vertrag für die nächste Saison. „Wir haben gute Gespräche geführt, es gibt aber noch keine Unterschrift“, sagt Axel Rietentiet. „Die Spieler wollen noch ein wenig Bedenkzeit.“ Sportlich reichte es in den vergangenen beiden Spielen gegen Viktoria Berlin und den ZFC Meuselwitz, die in der Tabelle hinter den Grün-Weißen standen, nur zu einem Punkt.

Morgen um 13 Uhr kommt mit Budissa Bautzen ein weiterer Tabellennachbar. Die Sachsen stecken in einer schweren Krise, warten bereits seit zehn Spielen auf einen Sieg, stehen nur dank des besseren Torverhältnisses einen Platz vor den Grün-Weißen. „Die hängen tief im Abstiegskampf“, sagt Axel Rietentiet vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“. Angesichts der Talfahrt der Sachsen und der zuletzt nicht so guten Partien der Nordwestmecklenburger sagt Schönbergs Trainer klipp und klar: „Wir müssen nicht lange um den heißen Brei herumreden oder uns selbst in die Tasche lügen: Wer in der Liga bleiben will, muss dieses Wochenende punkten. Drei Punkte wären für uns sehr wichtig.“ Vor allem beim Blick auf die Tabelle. Im ungünstigsten Fall können fünf Teams absteigen.

Deshalb muss Schönberg nicht nur gegen Budissa punkten, sondern auch in den Spielen danach gegen Rathenow und Luckenwalde, um am Ende mindestens 13. zu werden und so allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen. Der FC Schönberg muss morgen also unbedingt nachlegen. „Wir haben uns in den vergangenen Spielen eine ganz gute Heimbilanz erarbeitet. Deshalb bin ich optimistisch“, sagt Axel Rietentiet, der Biss, Willen und Zweikampfstärke von seinen Schützlingen fordert.

Von Steffen Oldörp

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