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Überzeugende Angriffsleistung bringt Heimerfolg

Wismar Überzeugende Angriffsleistung bringt Heimerfolg

Die TSG-Handballer setzen sich gegen den Ribnitzer HV mit 36:30 durch

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TSG-Spieler Thorben Hasse erzielte in der Partie gegen den Ribnitzer HV 13 Tore. FOTO: DANIEL KOCH

Wismar. Ein Torfestival bekamen die Zuschauer beim Spiel der TSG Wismar gegen den Ribnitzer HV geboten. Nach 60 Minuten konnten die TSG-Männer die von starken Angriffsleistungen beider Teams geprägte Partie mit 36:30 (21:16) für sich entscheiden und zum Jahresausklang weitere zwei Punkte einfahren. Mit nun 13:9 Zählern verbringt die Mannschaft auf Platz sechs der MV-Liga den Jahreswechsel.

Statistik

TSG mit: Link, Robitt; Hasse 13, Boos, Schrimpf 2, Jehring 2, Stender 2, Naumann, Biebow, Wegner, Zysk 1, Maske 4, Büscher, Koop 12/4

Die nächsten Partien: Landespokal-Achtelfinale: Sonnabend, 7. Januar, 16.00: TSG–SV Einheit Demmin; Punktspiel: Freitag, 13. Januar, 19.00: Schwaaner SV–TSG

Zum letzten Spiel des Jahres erwarteten die Gastgeber mit dem RHV nicht nur den derzeitigen Tabellendritten, sondern auch eine eingespielte Mannschaft, die bisher eine sehr gute Saison gespielt hat.

Die TSG aber wollte vor eigenem Publikum den Nachweis ihres gewachsenen Leistungsvermögens zeigen und mit einem Sieg in die kurze Spielpause gehen. So konnten sich die 170 Zuschauer auf eine interessante Partie freuen und sie sollten nicht enttäuscht werden.

Den besseren Start erwischten dabei die Gäste und die TSG sah sich schnell mit 2:5 im Rückstand. Diese Minuten reichten Trainer Sven Hünerbein, um mit Ben Meyer dem bis dahin auffälligsten Spieler der Ribnitzer eine Manndeckung zu verordnen. Diese Maßnahme zeigte ihre Wirkung und die Gastgeber konnten zum 5:5 ausgleichen. Danach stellten sich Gäste besser auf die Situation ein und so zeigte sich das Spiel in einer Phase mit vielen Zeitstrafen sehr ausgeglichen. Beim 11:10 konnte die TSG dann erstmalig die Führung erzielen, welche sie dann bis zum 17:14 leicht ausbauen konnte. Es sah auch so aus, als sollte es mit diesem Abstand in die Pause gehen, aber zwei leichtfertig vergebene Bälle des RHV ermöglichten den Wismarern in den letzten 30 Sekunden noch zwei erfolgreiche Gegenstöße. Unter dem Jubel der Fans ging es mit einem 21:16 für die Gastgeber in die Kabinen.

„Mit dem gleichen Angriffsschwung sollt ihr die zweite Hälfte spielen, dabei aber möglichst die Abwehrarbeit verbessern. Besonders wichtig, dass der Start in die zweiten 30 Minuten nicht verschlafen wird.“ Mit diesen Worten schickte Sven Hünerbein die Jungs wieder auf das Parkett. Und sie hatten gut zugehört. So konnte der gut aufgelegte Thorben Hasse gleich zwei weitere Treffer erzielen und den Vorsprung auf 23:16 ausbauen. Aber die TSG musste konzentriert bleiben, denn es war noch einige Zeit zu spielen. Und es gelang ihnen auch. Felix Schrimpf führte gut das Spiel der Mannschaft und die Abwehr stabilisierte sich in dieser Phase. Beim 29:20 kam dann noch einmal leichte Unruhe auf die Bank, als Tom Koop und Hannes Jehring gleichzeitig vom Feld mussten. Ihre Spielhemden waren eingerissen beziehungsweise mit Blutflecken versehen und so musste schnell sortiert werden auf dem Feld, um den Spielfluss nicht zu unterbrechen. Aber auch diese Situation löste das Team an diesem Tag sehr gut und beim 35:25 betrug der Vorsprung erstmalig zehn Tore. Im Gefühl der sicheren Führung wurden dann aber im Angriff einige Bälle hergeschenkt und die Gäste damit zum Kontern eingeladen.

So gelangen ihnen fünf Tore in Serie, der Sieg der TSG geriet aber nicht mehr in Gefahr. Mit dem Treffer zum 36:30 durch Koop wurde der Schlusspunkt unter ein kurzweiliges Handballspiel gesetzt und die TSG-Männer konnten nicht nur einen verdienten Sieg bejubeln, sondern damit auch den Beginn der dann folgenden Weihnachtsfeier einläuten.

Trainer Sven Hünerbein zeigte sich zufrieden: „Heute haben wir mit einer starken Angriffsleistung das Spiel gewonnen. Dabei war es wichtig, dass sich unser Angriffsspiel nicht nur auf unsere rechte Seite verlagert, das haben die Jungs heute gut gemacht. Jetzt haben wir eine gute Ausgangsposition für die zweite Hälfte der Saison in einer sehr ausgeglichenen Liga.“

Nach einer kurzen Pause geht es für die TSG-Männer am 7. Januar weiter. Dann sind sie im Achtelfinale des Landespokals gefordert. Gegner in der heimischen Sporthalle ist Einheit Demmin. Anpfiff ist bereits um 16 Uhr und die Mannschaft hofft erneut auf zahlreiche Unterstützung auf den Rängen.

Sven Meyer

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