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Unglückliche Niederlage für FC Anker

Wismar Unglückliche Niederlage für FC Anker

Wismarer können Führung nicht behaupten und kassieren nach Ampelkarte kurz vorm Abpfiff das 1:2

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Sahid Wahab erzielt in dieser Szene das 1:0 für den FC Anker. Aber das Tor reicht am Ende nicht für einen Punktgewinn. FOTO: DANIEL KOCH

Wismar. . Zum zweiten Mal in diesem Jahr musste Fußball-Oberligist FC Anker Wismar auf den Jahnplatz ausweichen. Doch die Anlage scheint dem Team kein Glück zu bringen. Nach der Niederlage im Mai gegen Neubrandenburg verloren die Hansestädter am Sonnabend gegen Spitzenreiter VSG Altglienicke mit 1:2. Und das sehr unglücklich. Denn den Siegtreffer erzielten die Gäste kurz vorm Abpfiff.

„Schade, dass wir uns nicht zumindest mit einem Punkt belohnt haben, denn die Berliner haben nur mit viel Dusel gewonnen“, sagte Kapitän Philipp Unversucht und fügte hinzu: „Wir haben gekämpft bis zum Umfallen, mussten die letzten zwanzig Minuten nach der unberechtigten Ampelkarte für Rodrigues in Unterzahl spielen. Und dann kassieren wir noch so ein unglückliches Gegentor.“

Dass die Partie auf dem Jahnplatz stattfand, machte dem Abwehrchef überhaupt nichts aus. „Als Spieler inspiriert einen die Stimmung durch die Zuschauer am Spielfeldrand. Es war ein tolles Gefühl, dass es im Kurt-Bürger-Stadion absolut nicht gibt.“

Die Gäste, die mit den Ex-Profis Björn Brunnemann und Torsten Mattuschka ihre treibenden Kräfte hatten, hatten zwar mehr Spielanteile, doch das Anker-Team kämpfte hervorragend und versuchte, mit gefährlichen Kontern zum Erfolg zu kommen. In der 3. Minute tauchte Sahid Wahab nach Zuspiel von Erdogan Pini gefährlich vor dem Gäste-Tor auf, doch sein Schuss ging ans Außennetz.

In der 28. Minute die Führung der Hansestädter. Nach schönem Zuspiel aus der eigenen Hälfte setzte sich Pini gegen die Berliner Abwehr durch. Zwar wurde sein Schuss abgeblockt, aber Wahab war im Nachschuss erfolgreich. Über diese Szene diskutierten die Hauptstädter genauso wie über weitere Aktionen. Und damit hatten sie im Laufe des Spiels immer mehr Erfolg beim Schiedsrichter-Trio. Der negative Höhepunkt war die völlig überzogene Ampelkarte gegen Rodrigues in der zweiten Halbzeit. Nachdem Anker in der 43. Minute auf der Linie klären musste, hätten die Gastgeber kurz vor der Pause erhöhen können. Doch der Schuss von Pini wurde noch von der Linie geschlagen.

Nach etwas mehr als einer Stunde machte Mattuschka mit einem trockenen Schuss ins lange Eck den verdienten Ausgleich perfekt. Nach dem Platzverweis igelte sich Anker aber nicht ein und über Franz-Walther Schlatow, Pini und Sebastian Schiewe wurden gefährliche Konter gestartet – ohne Erfolg. Den hatte kurz vor Schluss die VSG.

„Ich bin stolz auf meine Elf, denn sie hat sich hervorragend verkauft. Doch am Ende sind wir durch die Unparteiischen bestraft worden, denn sie haben komplett gegen uns gepfiffen“, so Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo.Andreas Kirsch

FC Anker mit: Missner - Bode, Unversucht, Zakharchenko - Ostrowitzki, Rodrigues - Dzhaukhar, Schlatow, Ottenbreit (64. Köhn) - Wahab (76. Schiewe), Pini.

Tore: 1:0 Wahab (28.), 1:1 Mattuschka (61.) 1:2 Marschel (89.). Zuschauer: 202.

OZ

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