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Verdiente Niederlage nach schlechtester Saisonleistung

Verdiente Niederlage nach schlechtester Saisonleistung

Wismarer TSG-Handballer verlieren Punktspiel gegen SV Warnemünde 23:30 (11:14)

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TSG-Spieler Felix Schrimpf (M.) wird hart attackiert. Dennoch konnte der Wismarer für sein Team zwei Tore erzielen. Fotos (2): Daniel Koch

Wismar Zu einem vorgezogenen Spiel in der MV-Liga traten die Männer der TSG Wismar am Sonnabend wieder vor heimischem Publikum an. Doch diesmal enttäuschten die Schützlinge von Trainer Maik Robitt und verloren gegen den SV Warnemünde mit 23:30 (11:14).

Nach sehr gutem Beginn stellte unsere Mannschaft die Abwehrarbeit komplett ein.“Maik Robitt,

Trainer TSG Wismar

Nachdem die TSG in der vergangenen Woche das Pokalspiel bei der zweiten Mannschaft des SV Warnemünde gewann und die nächste Pokalrunde erreichen konnte, wollte das Team auch in diesem Spiel den Sieg und damit beide Punkte in Wismar behalten. Aber auch die Warnemünder wollten nachweisen, dass sie besser sind, als ihr bisheriger Saisonverlauf es zeigte. So konnten sich die etwa 180 Zuschauer auf eine spannende Partie freuen und den Wismarer Männern gelang ein Start nach Maß. In der 6. Minute führten sie mit 5:1 und der Gästetrainer sah sich zu einer Auszeit gezwungen. Bis dahin agierte die Abwehr sehr vorbildlich und setzte den Gegner unter Druck, was in schnellen Gegenstößen erfolgreich in Tore umgesetzt wurde. Noch konnte keiner ahnen, dass damit sie beste Phase der TSG bereits gespielt war. Nach der Auszeit gelang den Gästen ein 6:0-Lauf und die Trainer der Gastgeber zogen ihrerseits die Grüne Karte. Die Passivität in der Abwehr und die fehlende Zielstrebigkeit im Angriff wurden angesprochen, dieses musste sich ändern. Doch so recht wollte sich dieses nicht einstellen. Zwar konnte im Angriff vereinzelt erfolgreich der Abschluss erreicht werden, aber schon jetzt hatten die TSG-Männer den Gästetorhüter ins Spiel gebracht, da die Qualität der Torwürfe nicht gut war. So lief der Gastgeber bis zur Pause weiter einem Rückstand hinterher. Mit 11:14 ging es in die Kabinen. Nun konnten die Trainer nochmal auf die Mannschaft einwirken. So stellten sie die Deckung um, womit der Spielfluss des SV Warnemünde gestört werden sollte. Aber auch diese Maßnahme sollte nicht erfolgreich sein. Bereits frühzeitig sahen sich die Gastgeber beim 12:18 noch deutlicher im Hintertreffen. Da auch der Angriff zu diesem Zeitpunkt mehr aus Einzelleistungen bestand, wurden die Gäste zum Tore werfen eingeladen und beim 14:24 waren alle Hoffnungen auf eine erfolgreiche Punktebeute dahin. Nun galt es nochmal, Charakter zu zeigen und sich gegen eine hohe Niederlage zu stemmen. Und das gelang dann noch ein Stück. Bis zum Ende konnte der Abstand noch ein wenig verkürzt werden. Aber mehr als eine Ergebniskorrektur sollte es auch nicht sein. Der Sieg der Warnemünder geriet zu keiner Zeit mehr in Gefahr. So musste auch Trainer Maik Robitt nach dem Spiel konstatieren: „Nach sehr gutem Beginn stellte unsere Mannschaft die Abwehrarbeit komplett ein und machte es dem Gegner zu leicht, seine Tore zu erzielen. Da auch der Angriff sich nicht von seiner besten Seite zeigte, war die Niederlage nur die logische Folge.“

Ein Dank der Mannschaft geht mal wieder an die tolle Unterstützung von den Rängen bis zum Schluss. Dass die TSG-Männer es besser können, haben sie schon gezeigt und bereits am kommenden Sonnabend wollen sie es, den hoffentlich wieder zahlreichen Zuschauern, zeigen. Zu gewohnter Anwurfzeit, 18.30 Uhr, direkt nach dem Spiel der Frauen, erwarten sie den HSV Grimmen zum Duell um die nächsten beiden Punkte.

TSG: Link, Robitt; Farwick 1, Hasse 1, Boos 1, Schrimpf 2, Papendiek, Jehring 2, Maeke 7, Stender, Naumann, Maske 5/3, Büscher, Koop 4.

Sven Hünerbein

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