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Warum der FC Anker zum HSV-Fan wird

Wismar Warum der FC Anker zum HSV-Fan wird

Am 22. Mai spielt der Wismarer Fußball-Oberligist gegen den Hamburger SV — Aber nur, wenn der Bundesliga-Dino den Klassenerhalt schafft

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Niemals 2. Liga! Das wünschen sich die Fans vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV. Besonders in Wismar drücken die Fans vom Oberligisten FC Anker Wismar dem Bundesliga-Dino die Daumen, denn am 22. Mai will der HSV in Wismar gegen die Wismarer spielen.

Quelle: Fishing4

Wismar. Am Freitag steigt in der Fußball-Bundesliga der Abstiegsgipfel zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen. Für den Wismarer Fußball-Oberligisten ist der Ausgang des Spiels von größtem Interesse. Denn am 22. Mai treffen im Wismarer Kurt-Bürger-Stadion der FC Anker und der HSV aufeinander. Wenn alles nach Plan läuft. Wenn. . .

 

OZ-Bild

Soweit wird es nicht kommen. Erstens gewinnt der HSV gegen Bremen mit 2:1 und zweitens sind die Hamburger erfahren im Abstiegskampf.“Robert Hempel, Marketingleiter FC Anker Wismar

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Als das Testspiel vor einigen Wochen vereinbart wurde, war der HSV weit von den Abstiegsplätzen entfernt. Das hat sich geändert. Spätestens seit der jüngsten 3:0-Schlappe gegen Dortmund stecken die Hamburger wieder im Abstiegskampf.

Sollte der HSV am Ende auf Platz 16 landen, wäre das gleichbedeutend mit zwei Relegationsspielen gegen den Dritten der 2. Bundesliga — wahrscheinlich der 1. FC Nürnberg. Das Hinspiel wird zwischen dem 18. und 20. Mai ausgetragen, das Rückspiel zwischen dem 23. und 25. Mai.

Diese Termine würden mit dem geplanten Freundschaftsspiel in Wismar kollidieren. Darum werden Trainer, Spieler und Fans des FC Anker jetzt zu Anhängern des HSV. Bei Robert Hempel ist das selbstverständlich. Der Marketingleiter des Wismarer Fußballvereins sagt für den Fall der Relegation: „Für den Fall wird das Spiel gegen den HSV verschoben. Ein Termin wird neu vereinbart und die bereits erworbenen Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Aber“, so der HSV-Fan weiter: „Soweit wird es nicht kommen. Erstens gewinnt der HSV gegen Bremen mit 2:1 und zweitens sind die Hamburger erfahren im Abstiegskampf.“

In Hamburg jedenfalls schrillen die Alarmglocken. In den beiden letzten Jahren musste der Bundesliga-Dino ebenfalls in die Relegation, konnte sich dann aber retten.

Die Hamburger Morgenpost zum Beispiel hat ihre Leser online gefragt. Im Ergebnis rechnen 54 Prozent mit der Relegation, 20 Prozent sogar mit dem dann folgenden Abstieg.

Fakt ist, die Bremer liegen drei Punkte hinter Hamburg und müssen noch dringender gewinnen. Für die Hamburger spricht das deutlich bessere Torverhältnis. Außerdem können die beiden Nordclubs noch in den dann drei letzten Spielen die wichtigen Punkte einfahren. Der HSV, auf den viele Wismarer nun besonders blicken, muss noch in Mainz ran, zu Hause gegen Wolfsburg und zuletzt in Augsburg.

Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo sagt ganz diplomatisch: „Beide Nordclubs gehören in die 1. Bundesliga. Sie haben viel Tradition und ich hoffe, dass beide Vereine die notwendigen Punkte holen.“

Zum Abstiegsschlager meint er: „Ehrlich, ich habe mich damit noch nicht beschäftigt. Meine ganze Konzentration liegt auf unserem nächsten Spiel gegen Brandenburg am Sonnabend zu Hause.“ Ein paar mehr Sympathiepunkte dürfte dennoch die Hamburger bei Christiano Dinalo Adigo genießen. Denn sein 15-jähriger Sohn trainiert seit dem letzten Sommer beim HSV-Nachwuchszentrum.

Karten für das Fußball-Freundschaftsspiel zwischen dem FC Anker Wismar und dem Hamburger SV am 22. Mai sind im OZ-Service-Center, Mecklenburger Straße 28 in Wismar, erhältlich. Sie kosten 16,50 Euro.

Der ermäßigte Preis von elf Euro gilt für Kinder, Schüler, Azubis, Studenten, Rentner und Arbeitslose (gültige Nachweise sind beim Kauf vorzulegen). Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen. Die Türen öffnen sich um 14 Uhr. Die Fußballfreunde können sich nicht nur auf das Spiel, sondern auch auf ein familienfreundliches Rahmenprogramm freuen.

Noch vier Spieltage

Nach 30 von 34 Spieltagen ergibt sich in der 1. Fußball-Bundesliga folgendes Tabellenbild. Die beiden letzten Vereine steigen direkt ab. Der Drittletzte muss in die Relegation gegen den Dritten der 2. Bundesliga. Das Hinspiel findet zwischen dem 18. und 20. Mai statt, das Rückspiel zwischen dem 23. und 25. Mai.

8Vereine befinden sich in Abstiegsgefahr. Das Spiel zwischen dem HSV und Werder Bremen wird am Freitag, 22. April, um 20.30 Uhr angepfiffen. Bei einem Sieg wäre der HSV so gut wie gerettet.

Die letzten acht Vereine der Tabelle:

11. SV Darmstadt 34:44 35

12. Hamburger SV 35:43 34

13. 1899 Hoffenheim 35:45 34

14. FC Augsburg 38:48 33

15. VfB Stuttgart 46:60 33

16. Werder Bremen 42:61 31

17. Eintracht Frankfurt 29:49 27

18. Hannover 96 26:54 21

Von Heiko Hoffmann

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