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Zehn schwache Minuten führen zu Niederlage beim Spitzenreiter

Wismar Zehn schwache Minuten führen zu Niederlage beim Spitzenreiter

MV-Liga der Männer: SG Uni Greifswald/Loitz – TSG Wismar 34:29 (16:14)

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Nach der Niederlage beim Spitzenreiter wollen die TSG-Männer, hier Florian Maske in Aktion, am Sonnabend um 18.30 Uhr zu Hause gegen Schwerin II die Oberhand behalten. FOTO: DANIEL KOCH

Wismar. Dem verlustpunktfreien Spitzenreiter der MV-Liga, der SG Uni Greifswald/Loitz, wollten die Handballmänner der TSG Wismar alles abverlangen. Leider gelang dies nur über 50 Minuten. So mussten sie mit einer 29:34-Niederlage die Heimreise antreten.

Trainer Maik Robitt: „Beim Spitzenreiter und ambitionierten Gastgeber zu verlieren, muss man immer einplanen. Unsere Mannschaft hat hier ein beherztes Spiel gezeigt und der SG alles abverlangt. Zehn Minuten in der zweiten Hälfte haben uns leider um ein besseres Ergebnis gebracht. Um mehr zu erreichen, müssen wir über 60 Minuten unsere Leistung bringen. Aber das Team kann erhobenen Hauptes aus diesem Spiel gehen.“

Wismar begann mit einer doppelten Manndeckung gegen die beiden Rückraumschützen Marc- Christoph Hagemeier und Hannes Lemcke. Dies sollte sich als gute Maßnahme zeigen, da sich beide kaum in Szene setzen konnten. Dennoch führten sie 6:4. Ursache dafür waren die vergebenen Abschlüsse nach gut herausgespielten Chancen und die Probleme in der Abwehr auf den Außenpositionen. „Dort agierten unsere Jungs zu passiv, was beide Außen der Loitzer zu nutzen wussten“, so Trainer Maik Robitt.

Daher wurde die Abwehr umgestellt auf eine 6:0-Deckung. Nun entwickelte sich eine ausgeglichene Spielphase, in der es keiner Mannschaft gelang, sich entscheidend abzusetzen. Im Angriff führte Florian Maeke klug das Spiel der TSG. Bis zum 15:14 lief das Spiel nach diesem Muster, doch statt den eigenen Angriff vor der Pause auszuspielen, schenkte man den Ball her und ermöglichte der SG mit einer 16:14-Führung in die Pause zu gehen.

In dieser besprachen sich Trainer und Mannschaft, um auch in den zweiten 30 Minuten die Chance auf Zählbares zu erhalten. Die Jungs aus der Hansestadt ließen nicht nach. Tore der Gastgeber beantworteten sie mit eigenen Treffern, teilweise schön herausgespielt und über Hannes Jehring am Kreis erfolgreich abgeschlossen. Beim 23:24 aus Wismarer Sicht hatten sie eigentlich den Loitzer Angriff in Zeitspieldruck gebracht, aber ein Freiwurftor von Marc Hagemeier brachte wieder einen 2-Tore-Rückstand. Damit begann die spielentscheidende Phase. Die nächsten drei Angriffe schlossen die Gäste viel zu früh und überhastet ab. Die SG nutzte dies zu schnellen Gegenstößen und führte 28:23. Eine Auszeit der TSG sollte diesen Lauf stoppen, jedoch führte eine doppelte Unterzahl direkt danach zur Spielentscheidung. Beim 31:24 waren alle Chancen auf einen Erfolg dahin. Lobenswert, dass sich die TSG-Spieler aber nicht hängen ließen und bis zum Ende um jedes Tor kämpften. So gelang ihnen noch eine Resultatsverbesserung.

Am Sonnabend zeigen sich die Männer der TSG auch wieder ihrem eigenen Publikum. Um 18.30 Uhr erfolgt der Anpfiff gegen die Reserve der Mecklenburger Stiere aus Schwerin. Direkt nach dem Spiel der TSG-Frauen hofft die Mannschaft wieder auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

TSG mit: Robitt, Link; Farwick 1, Hasse, Boos 2, Schrimpf, Papendiek, Jehring 5, Maeke 6/1, Stender 3, Biebow 1, Wegner, Zysk, Maske 11/4.

Weitere Ergebnisse

Bezirksliga West, wJC II: TSG Wismar - SV GW Schwerin III 21:16;

Bezirksliga West mJC: TSG Wismar - Güstrower HV 24:20;

Bezirksliga West mJB: TSG Wismar - Ribnitzer HV 46:16;

Bezirksliga West wJF-Turnier: TSG Wismar - VfL BW Neukloster 4:3, - Teterow 9:1, - GW Schwerin II 14:2;

Bezirksliga West mJE: SV Mecklenburg Schwerin II - TSG Wismar 31:12;

Bezirksliga West mJD: Plauer SV - TSG Wismar 18:8;

Bezirksliga West wJD: SV GW Schwerin - TSG Wismar 25:18;

Oberliga wJB: SV GW Schwerin - TSG Wismar 21:19

Sven Hünerbein

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