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Wismar Sportliche Höhepunkte der vergangenen 27 Jahre
Mecklenburg Wismar Sportliche Höhepunkte der vergangenen 27 Jahre
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00:00 13.05.2017

Pokalspiel FC Schönberg – Bayern München: Am 26. August 2000 herrscht in Nordwestmecklenburg eine Superstimmung, als der FC Bayern zum DFB-Pokalspiel nach Schönberg kommt. Mit Carsten Jancker hat sogar ein Stürmer im Bayern-Kader seine Wurzeln in Nordwestmecklenburg. Einer der Jugendtrainer von Jancker war Wilfried Rohloff, der den in Grevesmühlen geborenen Spieler in Wismar trainierte. Im Jahr 2000 ist Rohloff Funktionär beim Grevesmühlener FC und heute Präsident des FC Schönberg 95. Die Bayern ließen dem Oberliga-Team kaum eine Chance. Endstand: 0:4. Schütze des vierten Tores:

Carsten Jancker.

TSG-Handballerinnen in der 1. Liga: In den 1990er-Jahren spielen die Damen der TSG Wismar insgesamt vier Saisons im Oberhaus mit. Größter Erfolg: Klassenerhalt 1996. Im Mai 1998 klopft die TSG ein letztes Mal an die Tür zur ersten Liga. Doch das Team scheitert in der Relegation. Die TSG spielt in der Folge viele Jahre in der 2. Bundesliga. 2012 steigt Wismar in die Liga 3 ab.

Jens Voigt startet in Dassow: Etwa 1500 Zuschauer kommen im Sommer 2003 nach Dassow, um den damaligen Radprofi Jens Voigt beim bundesoffenen Rundstreckenrennen hautnah zu erleben. Der zu dieser Zeit für das französische Team Credit Agricole fahrende Voigt agiert wie bei der Tour de France auch vor heimischem Publikum angriffslustig. Nur der Schönberger André Kalfack – wenige Jahre zuvor selbst noch Deutscher Meister in der Vierer-Mannschaftsverfolgung auf der Bahn – kann ihm im Hauptrennen der Elite über 60 Runden folgen. Am Ende des Rennens hat dieses Duo das komplette Feld überrundet. Voigt überreicht Dassows damaliger Bürgermeisterin Kerstin Weiss sein 2001 in den Vogesen errungene Gelbe Trikot der Tour de France.

Boxen in Wismar: Zu den Leuchttürmen des Wismarer Sports gehört auch der Boxsport. Er lässt sich zurückverfolgen bis auf das Jahr 1922. Sowohl vor als auch nach der Wende gilt die Hansestadt als Zentrum im Deutschen Boxsportverband. Hieran hat vor allem Fiete von Thien, der seit 1961 als Trainer bei der SG Dynamo Wismar und später auch als Abteilungsleiter beim Polizeisportverein Wismar die Fäden zog, einen großen Anteil. Während damals die Boxer bei den Landes- oder deutschen Meisterschaften die Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen nur so abgeräumt haben, sind die Erfolge heute eher bescheiden geworden. Zuletzt gibt es bei der U17-Meisterschaft in Binz eine Silber- und Bronzemedaille – ein Lichtblick. Dagegen enttäuscht das Boxteam Hanse in der 1.

Bundesliga. Organisatorische Pannen, aber auch fehlendes Leistungsniveau einiger Faustkämpfer sind ausschlaggebend dafür, dass die Wismarer in der Nordstaffel Letzte werden.

OZ

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