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Wismar Stahlmattenzaun am Bahnübergang nahe Moidentin gestohlen
Mecklenburg Wismar Stahlmattenzaun am Bahnübergang nahe Moidentin gestohlen
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14:05 11.06.2018
In der Nähe von Moidenthin (Nordwestmecklenburg) wurde an der Bahnstrecke zwischen Bad Kleinen und Wismar ein zehn Meter langes Stück aus einem Stahlmattenzaun entwendet. Quelle: Polizei
Wismar

Ungewöhnlicher Diebstahl an Bahnschienen: Etwa zehn laufende Meter eines sogenannten Stahlmattenzaunes haben bislang unbekannte Täter an einem Fußgängerüberweg an der Bahnstrecke zwischen Bad Kleinen und Wismar (Nordwestmecklenburg) gestohlen. Der Zaun diente zur Absperrung und Sicherung des Bahnüberganges in der Nähe des Haltepunktes Moidentin.

Der Diebstahl wurde bereits am Freitag, 8. Juni, festgestellt. Wann genau es zur Tat gekommen ist, sei unklar. Der Schaden beläuft sich laut Bundespolizei auf rund 3000 Euro.

Täter waren vermutlich lange mit dem Diebstahl beschäftigt

„So etwas habe ich in meiner Dienstzeit noch nicht erlebt“, kommentiert Frank Schmoll, Sprecher der Bundespolizei, zu deren Einsatzgebiet unter anderem auch alle Delikte an deutschen Bahnschienen zählen. Solch ein Diebstahl sei sehr ungewöhnlich, weil die Täter dafür auch das passende Werkzeug und vor allem Zeit mitbringen müssen. „Die einzelnen Zaunteile sind in einander verschraubt. Die Teile sind an jedem Pfahl mit fünf großen Schrauben und Mutter versehen“, erklärt Schmoll. Was mit den zehn Metern Zaun letztendlich passiert ist, darüber könne nur spekuliert werden. Vielleicht stehe er nun bei jemandem an der Gartengrenze.

Beliebte Beute bei Dieben: Wasserhähne und Kupferkabel

Immer wieder kommt es jedoch laut Bundespolizei zu Diebstählen an Bahnschienen oder direkt in den Zügen. „Die Wasserhähne in den Toiletten der Züge werden häufiger gestohlen. Das hören wir immer wieder“, weiß Frank Schmoll. Auch Kupferkabel sind beliebte Beute. Sogar eine Warnbake wurde einmal gestohlen. „Was man damit dann anstellt – das weiß ich auch nicht“, sagt der Polizeisprecher.

Die Bundespolizei bittet nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer hat in den vergangenen Tagen auffällige Personen beobachtet oder kann Angaben zum Sachverhalt machen? Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Rostock unter der Telefon-Nummer 0318 / 2083 -111 oder -112 entgegen. Darüber hinaus können jederzeit Angaben über jede andere Polizeidienststelle gegeben werden.

Michaela Krohn

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