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Stark in Mathe und beim Lesen

Proseken Stark in Mathe und beim Lesen

Bei Olympiaden schneiden Prosekener Schüler besonders gut ab

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Schüler lesen in der Prosekener Schule.

Quelle: Norbert Wiaterek

Proseken. „Wir verfolgen das Ziel, jeden Schüler entsprechend seiner Möglichkeiten mitzunehmen und ihm den bestmöglichen Schulabschluss zu garantieren“, betont Antje Kyjowsky. Die 51-Jährige ist seit Sommer vergangenen Jahres amtierende Leiterin der Regionalen Schule mit Grundschule in Proseken. Nicht ohne Stolz berichtet Kyjowsky: „In den letzten fünf Jahren hatten wir keinen Schulabbrecher. Alle Neunt- und Zehntklässler haben die Berufs- beziehungsweise Mittlere Reife erreicht.“

Die familiäre Atmosphäre in der Regionalen Schule in Proseken, zu der auch ein Hort gehört, ist bekannt. Kleine Klassen und kurze Wege werden geschätzt. Lehrer loben das gut funktionierende Team und die schnellen Absprachen, um eventuelle Probleme zu lösen.

Die Orientierungsstufe (Jahrgangsstufen 5 und 6) wird als „besondere pädagogische Einheit“ betrachtet, als Phase besonderer beobachtungs-, leistungs- und persönlichkeitsbezogener Förderung und Orientierung. Dabei geht es nicht nur um die Weiterentwicklung von Lerninhalten und -formen sowie um neue Arbeitsweisen und Anforderungen, sondern auch um die Entwicklung eines analytischen und abstrakten Denkens und um den Erwerb und die Weiterentwicklung von Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen. Die Schule legt Wert auf fächerübergreifenden und Projektunterricht und auf altersgerechte Maßnahmen der beruflichen Früh-Orientierung.

Ein besonderer Fokus, auch schon in der Grundschule, liegt auf dem Lesen – eine Grundvoraussetzung für das weitere Lernen. Besonders freut sich Antje Kyjowsky, die momentan auch Englisch unterrichtet, über die Teilnahme ihrer Schüler an der Veranstaltung „Gägelow liest“ in der Kunstkapelle Weitendorf und die regelmäßig an der Schule stattfindenden Vorlesewettbewerbe. Im vergangenen Jahr holte sich die Schule Proseken den Pokal bei der Aktion „FerienLeseLust MV – Lesen tut gut“ in der Wismarer Stadtbibliothek. Wie Kyjowsky erzählt, gibt es in jeder Klasse ab der Orientierungsstufe Leseprojekte. In den fünften Klassen werden zum Beispiel die Abenteuer von „Harry Potter“ studiert. Das Gelesene spielt auch in anderen Fächern, etwa Englisch oder Kunst, eine Rolle. Ob deshalb die Schulbibliothek immer so gut besucht ist?

Viele Erfolge kann die Schule an der Hauptstraße in Proseken bei Mathe-Wettbewerben aufweisen: Bei der Olympiade des Landkreises Nordwestmecklenburg und beim anschließenden Landeswettbewerb in Schwerin holten Fünftklässler im vergangenen Schuljahr vordere Plätze. Im Schuljahr 2016/2017 waren die Sechstklässler erfolgreich. Zwei Schüler wurden zur Landesrunde der Mathe-Olympiade nach Schwerin delegiert. Nicht nur mit dem Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ bereiten sich die Mädchen und Jungen der Bildungseinrichtung in Proseken auf die Ausscheide vor.

Neben dem Training der grauen Zellen werden natürlich auch die Muckis auf Vordermann gebracht – beim Schulsport, bei Sportfesten und in der Freizeit. Antje Kyjowsky erwähnt unter anderem Hochsprungwettbewerbe und das Angebot Volleyball für die Klassen 5 bis 7 und 8 bis 10, Bowlingturniere für die Klassen 5 bis 9 am Ende eines Schuljahres, das Eislaufen für die Klassen 8 bis 10 in Rostock und Kooperationen mit dem TSV Gägelow, etwa beim Tischtennis. „Auf Kreisebene ,Jugend trainiert für Olympia’ konnten sich Schüler in den Jahren 2015 und 2016 in Grevesmühlen für den Landeswettbewerb in Rostock qualifizieren“, freut sich die amtierende Schulleiterin.

Dankbar ist Antje Kyjowsky dem Schulträger, der Gemeinde Gägelow. „Sie unterstützt uns sehr, besonders auch finanziell, etwa beim Kauf von Schulbüchern oder der Erneuerung von Computern. Was die relativ kleine Gemeinde hier leistet ist einfach fantastisch.“ Die Schule revanchiert sich unter anderem mit der Teilnahme am Erntefest, mit der Ausstellung „Jugend macht Kunst“ im MEZ sowie einem Adventsmarkt, der in Kooperation mit dem Förderverein und der Elternvertretung im vergangenen Jahr zum zweiten Mal stattfand, sehr beliebt ist und Tradition werden soll.

Norbert Wiaterek

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