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Starker Auftritt: Marinus Fislage fährt zum Bundesfinale

Wismar/Schwerin Starker Auftritt: Marinus Fislage fährt zum Bundesfinale

Der 17-Jährige vom Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Wismar qualifizierte sich beim Landesfinale MV des Wettbewerbs „Jugend debattiert“.

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Ansgar Kemman (l.), der Projektleiter von „Jugend debattiert“, mit den Finalisten Michéle Fischer, Marinus Fislage, Johannes Barsch und Maxi Heller (von links) sowie mit Thomas Jackl aus dem Bildungsministerium und Silke Gajek, Vizepräsidentin des Landtag

Quelle: Frank Peter Reichelt

Wismar. Marinus Fislage (17) vom Gerhart-HauptmannGymnasium Wismar vertritt gemeinsam mit Michéle Fischer (18) vom Schweriner Fridericianum Mecklenburg-Vorpommern beim Bundesfinale von „Jugend debattiert“ im Juni in Berlin. Beide erwiesen sich als beste Redner in der Klassenstufe 11 bis 13 beim Landesfinale des größten Rhetorik-Schülerwettbewerbs. Es fand vorgestern im Landtag in Schwerin statt.

„Soll das Sitzenbleiben in Mecklenburg-Vorpommern durch eine individuelle Förderung ersetzt werden?“ hieß das Thema. Marinus vertrat die Kontra-Position. In einer qualitativ sehr guten Debatte überzeugten er und Michéle mit dem stärksten Auftritt. Nach der Abstimmung in der Jury stand fest: Michéle gewinnt, Marinus ist Zweiter.

Als Preis für ihren Erfolg erhalten beide ein fünftägiges Rhetorik-Training auf Burg Rothenfels Anfang Mai. Professionelle Sprachtrainer bereiten sie gemeinsam mit den Siegern der anderen Länder auf den Bundeswettstreit vor.

Der Elftklässler aus Wismar war zum dritten Mal beim Wettbewerb dabei. Es geht um sachorientierte Debatten, genaues Zuhören, präzise Nachfragen. Dabei gibt es klare Regeln: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Dauer. Inhalte und Argumente zum Thema müssen sitzen, denn wer Pro oder Kontra debattiert, wird erst kurz vor dem Wettbewerb ausgelost.

Am GHG wird die Debattiermethode in verschiedenen Unterrichtsfächern angewendet. Die Schüler sollen auch lernen zu recherchieren, Informationen von Lehrern und Eltern einzuholen, Fakten und Argumente zu ordnen und nach Bedeutsamkeit zu wichten. Zudem findet ein Rhetorikseminar zur Begabtenförderung statt. Die Schule nimmt am Regional- und Landeswettbewerb von „Jugend debattiert“ teil. Genau diese Stationen durchlief Marinus. Nach zwei anstrengenden Vorrunden hatte er sich fürs Landesfinale qualifiziert.

Der Landtag in Schwerin ist Partner des Wettbewerbs. Die besten jungen Debattierer in MV stellen im Plenarsaal im Schloss ihre Fähigkeiten unter Beweis. Die Themen erhielten sie zehn Tage zuvor. Die beteiligten Stiftungen wollen Schüler ab Klasse 5 ermutigen, an der eigenen Sprache und den passenden Argumenten zu feilen. Die Themen der Debatten führen sie an Politik heran und motivieren sie zum demokratischen Handeln. Silke Gajek (Grüne), Vizepräsidentin des Landtages, war von den Leistungen der Schüler überrascht: „Ich hoffe, dass ihr euch auch weiterhin für Politik interessiert, ich hatte so etwas nicht in der Schule.“

Die Platzierungen im Landesfinale
Das Finale im Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ in Mecklenburg-Vorpommern 2013 fand in zwei Altersgruppen statt: Klasse 8 bis 10 sowie Klasse 11 bis 13.


Die Finalisten der Klassen 8 bis 10:

1. Platz: Jan-Eric Fähnrich (15 Jahre)

2. Platz: Gregor Heilborn (14), beide Gymnasium Fridericianum Schwerin

3. Platz: Heinrich Jonas (15), ecolea - Internationale Schule Rostock

4. Platz: Jakob Ludwig (15), Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg

Die Finalisten der Klassen 11 bis 13:

1. Platz: Michèle Fischer (18), Gymnasium Fridericianum Schwerin

2. Platz: Marinus Fislage (17), GerhartHauptmann-Gymnasium Wismar

3. Platz: Johannes Barsch (18), Gymnasium am Tannenberg Grevesmühlen

4. Platz: Maxi Heller (17), Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg

Haike Werfel und Frank Peter Reichelt

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Ansgar Kemman (l.), der Projektleiter von „Jugend debattiert“ mit den Finalisten Michéle Fischer, Marinus Fislage, Johannes Barsch und Maxi Heller (von links) sowie mit Thomas Jackl aus dem Bildungsministerium und Silke Gajek, Vizepräsidentin des Landtages.

Bei dem Rhetorik-Wettbewerb vertreten eine Schülerin aus Schwerin und ein Wismarer Mecklenburg-Vorpommern beim Endausscheid in Berlin.

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