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Wismar Stolz-Ausbau: Querung über Straße geplant
Mecklenburg Wismar Stolz-Ausbau: Querung über Straße geplant
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00:01 13.02.2018
Wir haben schon länger die Forderung gegenüber dem Investor, im Zuge des Ausbaus eine solche Querung zu errichten.Guntram Jung Bürgermeister Klütz
Klütz

Gute Nachricht für Fußgänger: Mit der geplanten Erweiterung des Kaufhauses Stolz (die OSTSEE-ZEITUNG berichtete) in Klütz soll auch eine neue Querung über die Boltenhagener Straße entstehen. Das hat Bürgermeister Guntram Jung (CDU) bei der jüngsten Stadtvertretersitzung berichtet. Er und der Kommunalvertreter Peter Ellenberg hatten sich zu weiteren Gesprächen mit Jürgen Wirths, Prokurist bei der Holding Martin Stolz GmbH, getroffen. Beide waren mit dem Ergebnis der Unterredung zufrieden, wie sie sagten.

„Wir haben schon länger die Forderung gegenüber dem Investor, im Zuge des Ausbaus eine solche Querung zu errichten“, sagt Guntram Jung. Denn die aktuelle Situation in der Boltenhagener Straße sei für Fußgänger nicht optimal. „An der Stelle herrscht viel Verkehr. Dort muss etwas gemacht werden“, ergänzt der Bürgermeister. Dafür nehme er die ansässigen Gewerbetreibenden in die Pflicht. Und das Kaufhaus Stolz habe Bereitschaft signalisiert: Das Unternehmen mit Sitz auf der Ostseeinsel Fehmarn will jetzt einen Verkehrsplaner beauftragen, der unter anderem prüfen soll, welche Art Querung geeignet ist. Ob eine Ampel oder ein Zebrastreifen kommt, ist bisher noch unklar. Für die Finanzierung der fußgängerfreundlichen Baumaßnahme sollen auch der Discounter Lidl und der Getränkemarkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite ins Boot geholt werden. Ziel sei es, die Stadt von den Kosten für die Errichtung der Querung zu befreien – und für mehr Verkehrssicherheit für die Kunden der Geschäfte vor Ort zu sorgen. „Die Bürger sollen vernünftig von einer auf die andere Straßenseite kommen, ohne dabei mit dem Auto von einem Parkplatz auf den anderen fahren zu müssen“, betont Jung.

Der Bürgermeister geht bei der Querung eher von einem Zebrastreifen aus. Denn in der Boltenhagener Straße gibt es bereits eine Ampelanlage – rund 300 Meter weiter in Richtung Klützer Zentrum. Sie war vor einigen Jahren von der alten Schule an diese Stelle umgesetzt worden. „Für die Bewohner des Seniorenheims und die Anwohner im Lindenring“, erklärt Jung.

Das Treffen mit der Investorenseite hatte der Bürgermeister auch angesetzt, um noch bestehende Fragen zu klären – unter anderem bezüglich der Gewerbesteuer. Die werde sich laut Jung durch den Ausbau um 50 Prozent erhöhen. Genaue Zahlen wollte er nicht nennen. Stadtvertreter Peter Ellenberg sprach in diesem Zusammenhang von einer „positiven Entwicklung“ für Klütz. Und auch die Zahl der Arbeitsplätze werde sich proportional dazu erweitern.

Derzeit zählt die Firma Stolz in der Klützer Filiale 18 Mitarbeiter. „Geschätzt werden es in Zukunft 27 sein. Die Gewerbesteuer von Unternehmen, die ihren Sitz nicht vor Ort haben, bemisst sich an der Anzahl der Mitarbeiter“, begründet das Stadtoberhaupt seine Prognose.

Das Kaufhaus Stolz will das Geschäft in Klütz von aktuell 800 auf 1490 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitern. Die Stadtvertreter haben mittlerweile einem Aufstellungsbeschluss zugestimmt. Doch den Start der Bauarbeiten sieht Stolz-Prokurist Jürgen Wirths nicht vor Herbst 2019. Denn das Unternehmen muss für den Ausbau noch Teilflächen benachbarter Grundstücke erwerben sowie Gespräche mit dem Umweltamt und der Raumordnungsbehörde führen. Im Optimalfall könnte die Filiale laut Wirths bis Ostern 2020 in größerer Form neu eröffnen.

Daniel Heidmann

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