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Wismar Straße wird dieses Jahr erneuert
Mecklenburg Wismar Straße wird dieses Jahr erneuert
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04:38 12.04.2013
Die Straße zwischen den beiden Ortsteilen der Gemeinde Hohenkirchen ist kaum noch befahrbar. Quelle: Christel Ros

Noch in diesem Jahr wird die alte Straße zwischen Alt Jassewitz und Neu Jassewitz erneuert. Für insgesamt 406 450 Euro. Die Gemeindevertretung Hohenkirchen hat dafür am Mittwoch grünes Licht gegeben. Ein teures Unterfangen auch für die Gemeinde selbst, denn sie muss gut 188 000 Euro Eigenanteil aufbringen. Die restliche Summe, der Löwenanteil, kommt als Förderung vom Land.

Wie Bürgermeister Jürgen Mevius (Wählergemeinschaft Groß Walmstorf) sagte, sei die Gemeinde selbst völlig überrascht worden: „Im Januar wurden die Fördermittel beantragt, im Februar kam die Zusage.“

Wobei dieser ländliche Wegebau zwischen den beiden Ortsteilen schon seit zehn Jahren immer wieder zur Debatte stand, es aber immer am Geld fehlte.

Wie die zuständige Planerin Ilka Ohland vom Ingenieurbüro Dr. Busch, Ivers, Dr. Wobschal aus Wismar erläuterte, wird nun alles sehr schnell gehen müssen. Denn bis zum 31. Oktober diesen Jahres muss die Maßnahme wegen der Fördermittel abgerechnet sein. Die 1,7 Kilometer lange Straße wird wie bisher drei Meter breit sein, hinzu kommen auf beiden Seiten jeweils 50 Zentimeter breite Bankette. Außerdem wird es fünf Ausweichstellen geben, wie man sie vom ländlichen Wegebau kennt, um den Gegenverkehr zu ermöglichen. „Wir warten nur noch auf die Genehmigung, damit wir ausschreiben können“, so die Tiefbauingenieurin weiter. „Wir müssten spätestens Ende Mai, Anfang Juni anfangen, wir rechnen mit sechs bis acht Wochen reiner Bauzeit.“ Sechs, sieben Wochen sind dann für die notwendigen Abrechnungen vorgesehen.

Einen kleinen Haken gibt es allerdings noch. Die Gemeinde muss den Eigenanteil in ihren Haushalt für 2013 einstellen — doch den hat sie noch gar nicht. Im Prinzip darf die Kommune derzeit nur die nötigsten Aufgaben erfüllen, zum Beispiel, wenn irgendwo Gefahr in Verzug ist.

Völlige Einigkeit herrschte allerdings nicht in der Gemeindevertretung, als es Mittwoch um den Straßenneubau ging. Wie Bernhard Reemtsma (CDU) sagte, könne der Weg hergerichtet werden und sei dann wieder befahrbar. Da müsste die Gemeinde nicht über 180 000 Euro ausgeben. Außerdem handle es sich bei dieser Straße um „eine der letzten Natursteinstraßen, die es gibt“.

Dass dies etwas ganz Besonderes ist, bestätigte auch Ilka Ohland: „Das gibt es kaum noch.“ Allerdings seinen sie Steine sehr unterschiedlich in Größe und Form. Auch Gemeindevertreter Jan van Leeuwen (CDU) lehnte den Neubau ab. „Mit diesen 180 000 Euro können wir mehr anfangen.“

Die Natursteine dieser Straße werden dem künftigen Asphaltbelag weichen müssen. Die Gemeinde Hohenkirchen selbst will die Steine aber nicht haben, darum soll sich die Baufirma, die den Zuschlag nach der öffentlichen Ausschreibung bekommt, selber kümmern.

Wir wurden völlig damit überrascht, dass wir die Fördermittel bekommen haben.“Jürgen Mevius (parteilos), Bürgermeister

Christel Ros

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