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Wismar Straßen ohne Verkehrszeichen: Erste Orte in MV unterstützen Idee
Mecklenburg Wismar Straßen ohne Verkehrszeichen: Erste Orte in MV unterstützen Idee
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12:12 29.03.2014
Die Innenstädte in MV könnten bald von einigen Schildern befreit sein. Quelle: OZ
Ratzeburg

Als erste Stadt im Norden will Ratzeburg in Schleswig-Holstein das Konzept „shared spaces“ großflächig einführen. In MV gibt es bereits erste Kommunen, die den Vorstoß unterstützen. Verkehrsfachleute sprechen bei dem Projekt vom „gemeinsamen Straßenraum“. Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger teilen sich dabei die Fahrbahn und verlassen sich ausschließlich auf gegenseitige Rücksichtnahme.

Die Hansestadt Wismar hat erste Ansätze: „In unserer Fußgängerzone sind Fußgänger und Radfahrer gleichberechtigt“, verdeutlicht Stadtsprecher Andreas Nielsen. „Die Erfahrungen sind soweit ganz gut. Allerdings stößt das Vorhaben an seine Grenzen.“ So gebe es Beschwerden über rücksichtslose Radler. Ein Konzept, das auch Autos einschließt, hat Wismar noch nicht ins Auge gefasst.

Im benachbarten Grevesmühlen in Nordwestmecklenburg machen sich insbesondere Fahrlehrer wie Dietmar Cizmarek für eine umfassende Umsetzung des gemeinsamen Verkehrsraums stark: „Wenn keine Verkehrszeichen mehr stehen, fahren die Leute von Natur aus langsamer und nehmen mehr Rücksicht“, meint er.



OZ

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