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Streit um neue Hochbrücke

Wismar Streit um neue Hochbrücke

Das Land und Wismar sind uneins, wie der Ersatz gebaut werden soll. Drei Varianten stehen zur Wahl.

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Die Vorzugsvariante des Landes: Es geht durch die alte Rostocker Straße, bei Elektro-Dahlke macht die Straße einen 90-Grad-Schwenk nach links, über eine Brücke geht es über die Bahnschienen. Die Stadt lehnt diese Variante vehement ab.

Quelle: pgw

Wismar. Für die verschlissene Hochbrücke in Wismar muss ein Neubau her. Doch wie wird der gebaut? Aus Sicht der Hansestadt kommt nur die Variante südlich der jetzigen Brücke in Frage. Das Land favorisiert einen stadtnahen Verlauf. Streit ist vorprogrammiert.

Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) und Bausenator Michael Berkhahn (CDU) haben am Donnerstag die Varianten des Landes vorgestellt. Denn da es sich um eine Landesstraße handelt, ist das Land beziehungsweise das Verkehrsministerium für den Neubau zuständig.

Die erste Variante verläuft wie die jetzige Hochbrücke. Geschätzte Kosten: 22,9 Millionen Euro. Das würde fast während der gesamten Bauzeit zu einer Vollsperrung führen.

Die zweite Variante verläuft südlich der jetzigen Hochbrücke. Geschätzte Kosten: 21,7 Millionen Euro. Das ist die klare Vorzugsvariante der Stadt. Wenn es zu Einschränkungen an den Anschlussstellen kommen sollte, halten sie sich in Grenzen.

Die dritte Variante (21,7 Millionen Euro) führt über die alte Rostocker Straße. Diese Variante will das Land. Die Stadt befürchtet, dass es dort zu Staus kommen würde.Außerdem verläuft sie zu dicht an der Wohnbebauung und erscheint nicht geeignet, den zunehmenden Verkehr in Wismar aufzunehmen.

Heiko Hoffmann

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