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Wismar TSG-Handball-Damen haben einen neuen Trainer
Mecklenburg Wismar TSG-Handball-Damen haben einen neuen Trainer
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00:01 18.10.2017
Wismar

Die Wismarer TSG-Handballfrauen haben einen neuen Trainer. Christoph Nisius (34) ist seit gestern Abend neuer Chef. Er wurde der Mannschaft vorgestellt und übernahm auch sofort das Training. „Wir hatten ja versprochen, dass wir nach dem krankheitsbedingten Rücktritt von Jörn Harder an einer Lösung arbeiten und zum nächsten Heimspiel den neuen Trainer präsentieren wollen. Das ist uns nun geglückt“, so Torsten Wehr, Vizepräsident der TSG Wismar. Er dankte nochmals Diana Sperling für ihren Einsatz als Interimstrainerin. Sie hatte für drei Wochen die Betreuung der Oberliga- Mannschaft übernommen und feierte am Sonnabend beim Rostocker HC mit dem Team einen 24:19-Auswärtserfolg.

Ich freue mich auf die Aufgabe in der Hansestadt Wismar.Christoph Nisius Trainer TSG-Handballfrauen

Christoph Nisius ist in Wismar kein Unbekannter. Er war bis vergangene Woche noch Cheftrainer der Drittliga-Handballerinnen des TSV Travemünde. „Meine sportlichen Erwartungen wurden in den letzten Wochen nicht erfüllt. Dieses deckt sich auf lange Sicht nicht mit den Ansprüchen, die ich auch an mich selbst habe“, begründet Nisius seinen Wechsel zur TSG Wismar. Er hatte die selbsternannten „Raubmöwen“ seit Mai vergangenen Jahres trainiert und den TSV Travemünde vor dem Abstieg aus der 3. Liga bewahrt. „Ich freue mich auf die Aufgabe in der Hansestadt Wismar. Die TSG ist ein Traditionsverein und möchte nach dem Abstieg aus der dritten Liga wieder nach oben. Das ist eine Herausforderung, die mich reizt. Die Gespräche mit Sven Thormann waren sehr gut und haben mich in meinem Entschluss bestärkt“, so der 34-jährige Coach.

Klaus-Dieter Soldat (63), Geschäftsführer der TSG Wismar, freut sich auf die gemeinsame Arbeit mit Christoph Nisius. „Wir hatten ihn schon lange auf der Liste. Er ist ein ausgezeichneter Stratege und guter Trainer“, so Soldat.

Nachdem nun eine „Baustelle“ der TSG beseitigt wurde, soll nun der mit knapp 700 Mitgliedern in den Abteilungen Handball, Akrobatik, Kanu, Turnen, Radsport, Tischtennis, Kegeln und Allgemeiner Sport größte Verein in Wismar und Umgebung nicht mehr „kopflos“ bleiben. Denn nach dem überraschenden Rücktritt von Präsident Maik Dittberner (46) war der Verein auf der Suche nach einem neuen Chef.

Vizepräsident und Unternehmer Torsten Wehr hatte sich bereiterklärt, kommissarisch den Führungsposten zu übernehmen.

Heute Abend will das Präsidium einen neuen Präsidenten und Stellvertreter wählen. Dabei soll es sich um Torsten Wehr handeln, der sich bis gestern aber noch bedeckt hielt. „So lange das Präsidium nicht getagt hat, äußere ich mich nicht zu Personalangelegenheiten“, sagte gestern Wehr auf OZ- Anfrage. Falls er von den Präsidiumsmitgliedern das Vertrauen erhält, könnte Michael Jürgensen den Posten als Vizepräsident übernehmen. Der Verwaltungschef des Wismarer Sana-Klinikums rückte bereits im Sommer ins TSG-Präsidium auf. Auch er wollte sich hierzu nicht äußern. „Warten wir mal ab“, so sein kurzer Kommentar.

Auf jeden Fall hat sich in diesem Jahr bei der TSG Wismar viel bewegt. Etliche Stühle wurden neu besetzt. Mit Sven Thormann ist auch seit Juli ein neuer sportlicher Leiter für den Bereich Handball tätig. Die jüngsten Erfolge können sich schon sehen lassen. Die Oberliga-Frauen haben bisher alle fünf Punktspiele gewonnen. Zusammen mit dem BFC Preussen führen sie punktgleich die Tabelle an.

Peter Preuß

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