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Wismar TSG-Handballer werfen Mecklenburger Stiere II raus
Mecklenburg Wismar TSG-Handballer werfen Mecklenburger Stiere II raus
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00:00 09.10.2018
TSG-Spieler Marc Hünerbein (M.) ist schwer zu bremsen. In der Pokalpartie bei den Mecklenburger Stieren II traf er zehn Mal ins Tor. Quelle: Foto: Daniel Koch
Wismar

Erfolgreich meisterten die Handballer der TSG Wismar ihre erste Hürde im Landespokal. Bei der II. Mannschaft der Mecklenburger Stiere Schwerin erspielten sie dabei auf überzeugende Art den Einzug in das Achtelfinale. Dies gelang ihnen durch einen 29:24 (14:11)-Erfolg in der Landeshauptstadt.

Die Jungs haben die Aufgabe heute sehr überzeugend gelöst.Sven Hünerbein Trainer TSG Wismar

Mit Respekt begaben sich Wismars Handballer auf den Weg nach Schwerin, denn die letzten beiden Gastspiele bei der Stiere-Reserve gingen jeweils verloren. Diese kleine Serie wollte die TSG-Mannschaft brechen und ihrerseits die nächste Pokalrunde erreichen. Dabei mussten sie auf Tom Koop verzichten, was sie aber in den 60 Minuten sehr gut kompensierten.

In den ersten Minuten gab es ein erstes Abtasten. Beide Teams zeigten noch einige Abstimmungsprobleme – im Gleichschritt ging es bis zum 5:5 (10.). Dann zog Wismar im Tempo an und konnte die Lücken im Schweriner Abwehrzentrum nutzen. Vor allem Felix Schrimpf nahm den Raum dankend an und so setzte sich die TSG erstmals leicht ab – 8:5 (14.). Es folgte die Auszeit der Gastgeber, die das Wismarer Spiel zunächst nicht beeinflussten. Das 12:8 (22.) schien dann aber den Gästen etwas zu viel Sicherheit zu geben, denn für einen kurzen Moment verließen sie ihre disziplinierte Spielweise. Das wussten die Stiere für sich zu nutzen und waren beim 11:12 (27.) aus ihrer Sicht wieder im Spiel. „Das sind die Phasen, in denen wir dann noch zu schnell zu viel wollen. Da müssen wir noch abgeklärter werden“, sagte Felix Schrimpf nach der Begegnung.

Bis zur Pause ließ die TSG aber keinen weiteren Treffer mehr zu. Das lag auch an der überzeugenden Leistung von Andreas Link im Wismarer Tor. Mit einer 14:11-Führung für die TSG ging es in die Halbzeit. Und wie schon in der Vorwoche kamen Wismars Spieler mit ordentlich Feuer aus der Kabine. Die ersten Minuten gehörten ihnen, weil sie in der Abwehr jetzt noch besser agierten und so die Gefahr aus dem Rückraum der Stiere in Grenzen hielten. Das 20:13 (39.) war Ergebnis dieser Phase und die Gäste blieben weiter am Drücker. Beim 27:18 (50.) war der Abstand deutlich angewachsen – die TSG auf dem Weg in die nächste Runde. Dann aber schlichen sich doch einige Nachlässigkeiten im Wismarer Spiel ein und Schwerin nahm noch einmal Kontakt auf – 24:28 (56.). Das Tor zum 29:24 (57.) brachte dann aber die Entscheidung zu Gunsten der TSG. Dieser Treffer war dann auch der letzte in dieser Pokalpartie. So konnten Wismars Spieler nach 60 Minuten mit den zahlreich angereisten Fans jubeln. TSG-Trainer Sven Hünerbein war nach dem Spiel zufrieden mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben die Aufgabe heute sehr überzeugend gelöst. Vor allem im Angriff wurde geduldig gespielt und viele Abschlüsse gut vorbereitet. Mit Daniel Finkenstein fehlte auf Schweriner Seite natürlich ein wichtiger Spieler, das sollten wir nicht vergessen. Aber das schmälert die Leistung unserer Mannschaft keinesfalls. Der Einzug in die nächste Runde ist verdient.“

Die nächste Pokalrunde wird dann im Januar gespielt – der Gegner wird noch ausgespielt. In der Meisterschaft geht es in zwei Wochen wieder weiter. Am 20. Oktober empfangen Wismars Handballer um 18.30 Uhr den Ribnitzer HV.

TSG Wismar: Link, Robitt; Meiser 1, Boos 1, Schrimpf 4, Seidel 7/3, Lürbke1, Jehring 4, Köhler 1, Blom, Hünerbein 10/2, Langpap.

Sven Meyer

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