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Wismar TSG-Männer vorzeitig Vizemeister der MV-Liga
Mecklenburg Wismar TSG-Männer vorzeitig Vizemeister der MV-Liga
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00:24 17.04.2018
Nach der Schlusssirene feierte das Team der TSG Wismar die vorzeitige Vizemeisterschaft in der MV-Liga. Die Spieler und Trainer mussten einen Konfettiregen über sich ergehen lassen. FOTOS (3): DANIEL KOCH
Wismar

Jubelstimmung und ausgelassene Freude auf dem Parkett der Wismarer Sport- und Mehrzweckhalle: Die Handballer der TSG Wismar haben sich mit einem überzeugenden 32:26-Heimsieg den Vizemeistertitel in der MV-Liga gesichert – bereits am drittletzten Spieltag. Tabellenführer Fortuna Neubrandenburg hat ein Spiel weniger und vier Punkte Vorsprung.

Wismarer Handballer gewinnen gegen HSV Grimmen mit 32:26

Die Fans feierten ihre Spieler.

Emotional wurde es bereits vor dem Anpfiff, denn Janes Farwick und Gitti Franz wurden verabschiedet. Farwick muss berufsbedingt bei der TSG aufhören. Die langjährige Betreuerin und gute Seele der Mannschaft, Gitti Franz, möchte mehr Zeit für ihre Familie haben. Beiden dankten die Spieler und Verantwortlichen für ihr Engagement bei den Handball-Männern der TSG. Die gut gefüllten Ränge verabschiedeten sie mit viel Applaus. Denn zum letzten Heimspiel dieser Saison war die Halle mit 300 Zuschauern, darunter auch einige Gästefans, gut besucht. Das gab dem Spiel einen würdigen Rahmen und die Einheimischen schienen davon beflügelt zu sein, denn sie legten gleich mit einem 2:0 los. Doch die Gäste fanden dann auch schnell in das Spiel und erzielten den Ausgleich zum 2:2. So gestalteten sich die ersten Minuten ausgeglichen – vor allem überzeugten in dieser Phase die Angriffsreihen beider Mannschaften.

Dann gab es bei einer 6:5-Führung der TSG Siebenmeter für die Gäste. Paul Robitt im Wismarer Tor hielt diesen und es schien eine Initialzündung für die Abwehrreihe der TSG gewesen zu sein. Auf einmal stabilisierte sich die Defensive. Es wurde aggressiver gedeckt. Das zeigte Wirkung, selbst eine eigene Unterzahl gewannen die Wismarer mit 2:0. Die Folge war ein 13:8 (19.) für die TSG-Sieben.

Der HSV Grimmen fing sich danach wieder etwas und konnte den Abstand bis zur Pause konstant halten, weil die Gastgeber einige Chancen liegen ließen. Mit einem 19:14 für die TSG ging es in die Kabinen. Die TSG-Verantwortlichen zeigten sich bis dahin zufrieden. „Zu Beginn waren wir in der Defensive noch zu abwartend und ließen den HSV agieren. Die festigte sich dann aber. Wir konnten das Spiel von diesem Moment bestimmen“, sagte Trainer Sven Hünerbein nach dem Spiel.

Auch der Beginn der zweiten Hälfte gehörte der TSG-Sieben. Im Angriff spielte sie gut und nutzte ihre Chancen. Hünerbein freute vor allem, dass die Außenspieler sehr gut in das Spiel eingebunden wurden. In dieser Phase waren Michael Boos und Willem Lübkemann mit jeweils vier Toren erfolgreich.

Auch die Abwehr agierte weiterhin gut und stoppte immer wieder das Angriffsspiel der Gäste.

So dauerte es nur bis zur 41. Minute, bis sich die Gastgeber deutlich auf 25:16 absetzten und damit für eine frühzeitige Entscheidung sorgten. Nun begannen die Wismarer Trainer munter durchzuwechseln. Alle Akteure bekamen Spielanteile. Trainer Hünerbein gab vor allem den jungen Spielern die Möglichkeit, sich zu zeigen. Dies funktionierte anfangs auch gut. Beim Stand von 31:22 (54.) hielten die Wismarer den Vorsprung weiterhin konstant. In den letzten Minuten stockte der Angriff dann aber doch noch ein wenig und die Gäste konnten dies zur Ergebniskosmetik nutzen. Am deutlichen und verdienten Erfolg der TSG Wismar gab es jedoch nichts mehr zu rütteln. „Das war wieder ein guter Auftritt unserer Jungs“, lobte Hünerbein sein Team.

TSG Wismar: Link, Robitt; Farwick, Meiser 1, Boos 4, Schrimpf 3, Lübkemann 4, Jehring 2, P. Dettmann, Hünerbein 6, Blom, Büscher, Koop 10/2, Stender 2/2.

Sven Meyer

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