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Wismar TSG Wismar akzeptiert Punktabzug für Frauenmannschaft
Mecklenburg Wismar TSG Wismar akzeptiert Punktabzug für Frauenmannschaft
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00:00 30.11.2017
Wismar

Der Punktabzug für die 1. Handball-Frauenmannschaft der TSG Wismar hat den Verein in eine tiefe Krise gestürzt. Auf einer Präsidiumssitzung am Dienstagabend wurde die Lage diskutiert. Ein Ergebnis: Der Punktabzug wird akzeptiert, so Präsident Torsten Wehr. Rechtlich wird keine Chance gesehen, das Unheil abzuwenden. In mehreren Verfahren sei entschieden worden, dass die Aberkennung der Punkte konform mit der Rechtsordnung des Deutschen Handball-Bundes ist. Wehr: „Die Fortführung des Streits in weiteren Instanzen würde nur Geld kosten. Ein Erfolg ist nicht zu erwarten.“ Zum Abzug der zwölf Punkte heißt es in einer Mitteilung der TSG: „Am Montag, 27. November, erhielt der Geschäftsführer der TSG Wismar von der spielleitenden Stelle der Frauen-Oberliga Ostsee-Spree vorab per Mail den Bescheid darüber, dass für die 1. Damen der TSG Wismar die ersten sieben Spiele mit 0:2-Punkten und 0:0-Toren gewertet werden. Grund hierfür ist die fehlende Spielberechtigung von Henrike Bibow. Henrike hatte in der vergangenen Saison eine Doppelspielberechtigung für die 1. Damen der TSG Wismar und der 1. A-Jugendmannschaft von Grün-Weiß

Schwerin. Mit Ende der Saison 2016/2017 lief dieses Doppelspielrecht aus.“ Die Recherchen des Präsidiums „haben ergeben, dass in diesem unglaublich bedauernswerten Fall viele Instanzen versagt haben.

Angefangen bei fehlender Meldung in der Spielerliste zu Beginn der Saison über fehlende Kontrolle von Spielerpässen bis hin zur Kontrolle durch die spielleitende Stelle und die Schiedsrichter ist so ziemlich alles schiefgegangen, was schiefgehen konnte“. Die Schuld beim jetzigen sportlichen Leiter, den Trainern oder beim Präsidium zu suchen, „ist für uns nicht akzeptabel“, so Wehr. Die Suche nach einem Schuldigen würde den Verein jetzt nicht mehr weiterbringen. Daher wolle man auf weitere Schuldzuweisungen, Mutmaßungen und Vorwürfe gegen Mitglieder der TSG verzichten. Das Präsidium sieht sich gefordert, „den Verein neu zu sortieren, die 1. Damen zu motivieren und eine neue handlungsfähige Vereinsführung zu gestalten. Hierfür benötigen wir Zeit, Vertrauen und Mithilfe“, so Wehr.

H. Hoffmann

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