Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wismar Telekom-Techniker erschien einfach nicht
Mecklenburg Wismar Telekom-Techniker erschien einfach nicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 20.03.2013
Bad Kleinen

Meike Mollitor aus Bad Kleinen wollte mit ihrem Bestell- und Dienstleistungsshop eigentlich nur fünf Häuser weiterziehen und dabei ihren Telefonanschluss bei der Telekom mitnehmen. Das funktionierte aber nicht.

Ihr 24-monatiger Vertrag lief noch bis Mai 2013. „Anfang September rief ich bei der Telekom-Hotline an, um den Umzug in Auftrag zu geben. Der Mitarbeiter teilte mir mit, dass sich der Vertrag dann um weitere 24 Monate verlängern würde“, schilderte sie. „Da ich aber keine Vertragsverlängerung wollte, bat ich um eine Stornierung des Umzugsauftrags.“ Dennoch habe sie kurz darauf per Post eine Auftragsbestätigung erhalten.

Von verschiedenen Telekom-Mitarbeitern habe sie dann widersprüchliche Aussagen zur Vertragsverlängerung erhalten. Mal sollte diese zu umgehen sein, mal nicht, so Meike Mollitor. Da sie eine solche Verlängerung nicht wünschte, habe sie sich bereits für einen anderen Anbieter entschieden gehabt. Die Schaltung der neuen Rufnummern sollte durch einen Telekom-Techniker erfolgen. Dieser sei jedoch zu den ihr mitgeteilten Terminen am 24. Oktober, 8. und 12. November nicht erschienen. Am 20. November sei schließlich jemand vorbeigekommen, der aber wortlos wieder davongefahren sein soll.

Bei ihrem neuen Telefonanbieter habe sie erfahren, dass dieser „auf das Verhalten des Telekommitarbeiters keinen Einfluss habe und ich abwarten sollte bis zum nächsten Tag, um einen neuen Termin zu vereinbaren“. Ende November entschied sich Meike Mollitor, den Auftrag bei dem anderen Anbieter zu stornieren, „da mir der Verdacht kam, dass die Telekom diese Schaltung sabotiert“, wie die Geschäftsfrau es formulierte. Sie habe nunmehr doch den Umzug bei der Telekom bestellt, doch zu einem weiteren Termin am 5. Dezember sei abermals kein Techniker erschienen. Erst am 7. Januar sei ein Mitarbeiter da gewesen, „der mir dann aber sagte, er könne nichts für mich tun, da er in die Hausnummer 10 müsste, um dort eine Schaltung vorzunehmen, dort aber niemand zu Hause wäre“, so die Ladeninhaberin, die nicht weiß, was der Techniker in dem Haus gewollt habe. Sie selber sei vom Haus mit der Nummer 24 in die Nummer 14 gezogen.

Daraufhin platzte ihr der Kragen: Sie kündigte bei der Telekom fristlos und drohte rechtliche Schritte an. „Die Kündigung wurde akzeptiert. In der ersten Märzwoche kam dann ein Telekommitarbeiter mit Bagger. Er riss den Bürgersteig auf, legte unter dem Fußweg eine Leitung und sagte, dass ich nun meine umgezogene Telefonnummer nutzen könnte“, erzählte Meike Mollitor, die sich seit Januar mit einem Anschluss auf Funkbasis beholfen hatte, um überhaupt erreichbar zu sein.

Telekom-Pressesprecher Georg von Wagner erklärte auf OZ-Anfrage: „Frau Mollitor ist seit Anfang Februar keine Kundin mehr bei uns. Die Umschaltearbeiten vor Ort konnten nicht durchgeführt werden, weil unser Techniker keinen Zugang zu der Örtlichkeit hatte. Ferner musste eine neue Leitung gelegt werden, was aufgrund der tiefen Temperaturen erst Anfang März realisiert werden konnte. Wir haben Frau Mollitor die Bereitstellungskosten gutgeschrieben. Frau Mollitor ist mit diesem Vorgehen einverstanden.“

Ulrike Oehlers

ÄRZTL.Mi., 18 Uhr, bis Do.Gdansker Str.

20.03.2013

Schüler des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums besichtigen im Rahmen der „Jungunternehmerschule“ die Dassower Betriebsstätte von Euroimmun.

20.03.2013

Zur Osteraktion lädt der Kirchenladen morgen in die Passage des Promenaden-Centers (Kapitänspromenade 29-31) ein. Los geht es um 15 Uhr mit dem Passagengottesdienst mit Pastor Thomas Cremer und Ehrenamtlichen aus dem Laden.

20.03.2013