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Telekom legte Taxiunternehmen lahm

Wismar Telekom legte Taxiunternehmen lahm

Uwe Peters war mehrere Wochen nur sporadisch zu erreichen. Der Telefonanbieter vertröstete den Firmenchef immer wieder.

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Uwe Peters (r.) in seinem neuen Firmensitz in der Lübschen Straße. Sein Sohn Tino arbeitet im Taxiunternehmen und in der Fahrschule mit.

Quelle: Ulrike Oehlers

Wismar. Uwe Peters ist nicht gut auf die Telekom zu sprechen. Der Inhaber des Wismarer Taxi- und Mietwagenunternehmens „Personenbeförderung Mohrkamm“ kann nicht verstehen, warum es so schwierig war, die altgediente Telefonnummer seines Betriebs mit an den neuen Firmensitz zu nehmen. Vom Gröningsgarten in die Lübsche Straße.

„Ich hatte alles beantragt, und am 8. Dezember sollte die Freischaltung erfolgen“, berichtet er. An jenem Tag sei aber plötzlich überhaupt keine Telefonverbindung mehr möglich gewesen. Daraufhin habe er im Wismarer T-Punkt schnell den Auftrag storniert, um überhaupt wieder erreichbar zu sein. „Immerhin hat man dann eine Rufumleitung eingerichtet“, schildert er.

Für den 18. Januar sei ihm ein neuer Termin für den „Umzug“ seiner Telefonnummer angekündigt worden. Als es endlich so weit war, habe die Telefonverbindung zu seinem Taxiunternehmen am neuen Sitz in der Lübschen Straße „nur sporadisch“ funktioniert. Das habe er nur zufällig erfahren und durch eigene Anrufversuche bestätigt gefunden. Nur bei jedem sechsten oder achten Anruf bei seiner eigenen Nummer habe er ein Freizeichen bekommen, erzählt Peters, der auch eine Fahrschule betreibt.

„Sieben Besuche im hiesigen T-Punkt, teilweise mit inakzeptabler Kundenbetreuung, waren erfolglos. 46 Anrufe bei der Hotline der Deutschen Telekom ebenfalls“, zählt der 54-Jährige auf. Obwohl ihm teilweise Rückrufe der Telekom-Mitarbeiter versprochen worden seien, habe ihn nie jemand zurückgerufen und über den Stand der Dinge informiert.

Die Krönung sei der Bericht eines Kunden gewesen, der bei der Telefonauskunft angefragt habe, warum er unter der Nummer der „Personenbeförderung Mohrkamm“ niemanden erreichen könne: „Er erhielt die Auskunft: ,Das machen wir immer so, wenn jemand die Rechnung nicht bezahlt hat‘. Das war natürlich völlig inakzeptabel und falsch“, so Uwe Peters. Erst seit dem 26. Februar, also nach etwa sechs Wochen, sei seine Telefonnummer wieder störungsfrei erreichbar gewesen. Für den Firmenchef war die Durststrecke mit erheblichen Einbußen verbunden: „Wir haben sonst ungefähr 80 Fahrten am Tag. In dieser Zeit waren es nur etwa 45.“

Auf die umfangreiche OZ-Anfrage bei der Telekom gab es zunächst keine Reaktion. Erst nach mehreren erinnernden Nachfragen kam nach fast einer Woche endlich eine Antwort, die jedoch sehr knapp ausfiel: „Die gewünschte Nummer von Herrn Peters musste erst an dem Standort, an dem die Nummer gebucht war, gekündigt werden, damit sie am neuen Standort überhaupt funktionieren konnte“, teilte Telekom-Sprecher Georg von Wagner per Mail mit. „Ferner musste ein Techniker vor Ort geschickt werden, da die Technik geändert werden musste. Daher verzögerte sich die Anschaltung. Wir haben das Vorgehen mit Herrn Peters besprochen.“

Sieben Besuche im hiesigen T-Punkt waren erfolglos. 46 Anrufe bei der Hotline der Deutschen Telekom ebenfalls.“Uwe Peters,

Taxiunternehmer

Ulrike Oehlers

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