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Wismar Therapien gegen Fettleibigkeit
Mecklenburg Wismar Therapien gegen Fettleibigkeit
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00:00 23.03.2017

Übergewicht ist ungesund und schränkt das Leben des Betroffenen stark ein. Am Adipositas-Zentrum im Sana Hanse-Klinikum Wismar wird mit konservativen und auch mit operativen Methoden versucht, der überflüssigen Pfunden Herr zu werden.

Die medizinischen Ursachen abklären, Ernährungsberatung, gemeinsam Sport machen, sich in der Gruppe der Betroffenen gegenseitig motivieren und miteinander freuen, wenn mit dem nächsten Kilo weniger wieder ein Schritt geschafft wurde – „Adipositas-Zentrum heißt nicht gleich, dass man auf dem OP-Tisch landet“, verspricht Dr. Andreas Wolf, Leiter des Adipositaszentrums im Sana Hanse-Klinikum Wismar, seinen Patienten. Er erklärt: „Wir sprechen hier nicht von fünf sechs Kilo zu viel.“ Seine Patienten sind sehr adipös oder adipös und krank. Wenn der Körpermaßeindex – also Gewicht geteilt durch Körpergröße hoch zwei – deutlich über 35 liegt. Wenn ein Betroffener 180 oder 200 Kilogramm statt 80 wiegt.

Augenmerk im Adipositas-Zentrum liegt auf der individuellen Therapie. Erst wenn der Patient die konservativen Methoden nicht mit dem gewünschten Ergebnis durchlaufen hat, ist eine Operation oft die letzte Möglichkeit, um wieder ein leichteres Leben zu führen. Folgeerkrankungen durch Übergewicht sind Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Knochen- und Gelenkserkrankungen, Gallensteine oder gar Krebs.

Das Problem: Es gibt, so der Mediziner, keine Wunderpille zum Abnehmen. Auch wenn manch eine Werbung etwas anderes suggeriert. Was hilft, ist eine Mischung aus Ernährungsumstellung und der Steigerung der körperlichen Aktivität. Oft genauso wichtig ist gegebenenfalls eine Psychotherapie, so beispielsweise gegen Depressionen, die ebenfalls als Auslöser eines krankhaften Übergewichtes in Frage kommen können. „Wenn der adipöse Patient sagt, er muss jetzt was machen, kann er sich erst mal bei der Selbsthilfegruppe am Klinikum melden oder über die zentrale Terminvergabe im Krankenhaus einen Termin mit uns machen“, erklärt Dr. Wolf.

Kontakt: ☎ 03841-33 11 99 oder über: adipositaszentrum.wismar@sana.de

OZ

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