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Timmendorf: Buhnenbau soll im Herbst 2018 starten

Timmendorf Timmendorf: Buhnenbau soll im Herbst 2018 starten

Zwischen Hafen und Surferstrand sind 17 Buhnen geplant

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An den Stränden hat die Sturmflut erheblich gewütet. Gabriele Richter, Bürgermeisterin Insel Poel

Timmendorf. Wenn die Pläne aufgehen, beginnt im Oktober nächsten Jahres der Buhnenbau in Timmendorf. Bürgermeisterin Gabriele Richter (parteilos): „Das Buhnensystem soll sich von der Nordmole beginnend auf einer Strecke von etwa 1400 Metern in nördlicher Richtung erstrecken. Es besteht aus 17 Buhnen mit einer Länge von 90 Metern und einem Abstand zueinander von 80 Metern.“

OZ-Bild

Zwischen Hafen und Surferstrand sind 17 Buhnen geplant

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Zeitplan für den Buhnenbau

März 2017: Beginn der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, einschließlich naturschutzfachlicher

Untersuchungen Oktober 2017: Beantragung der Genehmigung und Beginn des Genehmigungsverfahrens März 2018: Genehmigung der Planungsunterlagen April 2018: Ausschreibung der Bauleistungen Juni 2018: Vergabe Bauleistungen Oktober 2018: Baubeginn

Parallel muss das Verfahren zur Förderung des Vorhabens laufen

Bis dahin muss die Gemeinde Insel Poel gemeinsam mit Planern und Behörden einen Stapel von Aufgaben erledigen. Im Oktober letzten Jahres hatten die Gemeindevertreter einen Förderantrag für die Küstenschutzmaßnahme in Timmendorf zwischen der Hafen-Nordmole und dem Surferstrand beschlossen. Adressat ist das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg (Stalu).

Ende Januar fand mit Vertretern von Behörden eine Konferenz statt. Auf dieser wurden die einzelnen Leistungen und das Genehmigungsverfahren besprochen. Am 6. März findet ein zweites Treffen statt.

Dann soll der Planer nach Möglichkeit schon dabei sein.

Das gesamte Vorhaben besteht im wesentlichen aus drei Einzelmaßnahmen: Buhnenbau, Dünenverstärkung, Verlängerung der Nordmole des Hafens.

Zunächst geht es allein um das Buhnensystem. Der Förderantrag beim Stalu soll bis Ende April 2017 eingereicht werden. Die Baukosten von 960000 Euro werden zu 80 Prozent gefördert. Damit muss die Gemeinde etwa 200000 Euro Eigenanteil aufbringen.

Parallel zum Förderantrag wird die Ausschreibung für ein Planungsbüro vorbereitet. Außerdem, so die Bürgermeisterin, werde durch das Amt geprüft, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist und ob Ausgleichsmaßnahmen erfolgen müssen. In jedem Fall sind arten- und naturschutzfachliche Gutachten zu erstellen.

Bei der schweren Sturmflut am 4. Januar dieses Jahres hatte das Wasser gegen 22 Uhr seinen Höchststand mit 1,75 Meter über Normal erreicht. Im Bereich Hafen Kirchdorf war es zur Überflutung bis zur Poeler Bootswerft gekommen, in Weitendorf und Fährdorf waren die Salzwiesen und die Ortsstraße teilweise von der Kirchsee her überflutet, in Timmendorf stand der gesamte Hafen einschließlich der Steganlagen vollständig unter Wasser. Größere Schäden in den Häfen gab es nicht. „An den Stränden hat die Sturmflut jedoch erheblich gewütet. Die Strände an der Nord- und Westseite der Insel haben dadurch erheblich an Substanz verloren. Die Schutzdünen am Schwarzen Busch und in Timmendorf wurden stark beschädigt und fast alle Strandzugänge wurden weggespült“, so die Bürgermeisterin.

In Timmendorf wurden Ende Januar im Auftrag des Stalu Reparaturarbeiten an der Düne durchgeführt. Am Schwarzen Busch ist wegen der Bebauung hinter der Düne das Land für den Küstenschutz zuständig.

Ein Antrag zur Beseitigung der Schäden wurde gestellt. Die Schäden werden analysiert und bewertet. Ob Aufspülmaßnahmen in die Wege geleitet werden, dazu erhofft sich die Bürgermeisterin im März eine Auskunft.

Heiko Hoffmann

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