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Wismar Timmendorf: Hunderte Urlauber haben Spaß beim Strandfest
Mecklenburg Wismar Timmendorf: Hunderte Urlauber haben Spaß beim Strandfest
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03:37 17.07.2013
Beim Mitmachzirkus des von der DLRG organisierten und von Nivea finanzierten Strandfestes gestern in Timmendorf auf der Insel Poel versuchte sich Cécile Janek aus Jüterbog in Brandenburg im Diabolo-Spiel. „Das ist ganz schön schwer“, stellte die Neunjährige fest. Fotos (7): Sylvia Kartheuser

Die Sonne scheint und die Ostsee kräuselt sich im leichten Wind, kurzum: Das Wetter ist perfekt für ein Strandfest. Gestern machten sich einige Hundert Urlauber und Einheimische auf nach Timmendorf auf der Insel Poel. Jedes Jahr organisiert die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) die vom Kooperationspartner, dem Kosmetikhersteller Nivea, finanzierten Feten an der Ostseeküste — Poel ist jedes Mal dabei. „Aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir schon mal so schönes Wetter hatten“, sagt Projektleiterin Maiken Stolze (40) von der DLRG-Lauenau in Niedersachsen.

Neben Spiel und Spaß zu bringen, hat die DLRG das Anliegen, Eltern und Kinder für das richtige Verhalten am Strand und im Wasser zu sensibilisieren. „Die tödlichen Badeunfälle in Mecklenburg-Vorpommern innerhalb weniger Tage sind erschreckend“, so Maiken Stolze. Sie würden deutlich zeigen, wie wichtig Aufklärung ist.

Die Mädchen und Jungen hatten beim Strandfest allerdings anderes im Sinn. Sie tobten zum Beispiel auf der blauen Springburg mit Rutsche. Der dreijährige Moritz Ramme aus der Lüneburger Heide konnte gar nicht genug davon bekommen. „Nur noch ein Mal“, rief er seinen Eltern Claudia (41) und Lars Ramme (40) immer wieder zu und verschwand flugs in der Springburg. „Der hat seinen Spaß“, stellte Mutter Claudia fest.

Auch die „Wasserbaustelle“ faszinierte die Kinder. Aus Bambusrohren konnten sie Wasserleitungen verlegen und anschließend Ostseewasser in verschiedene Becken pumpen. „Die Kleinen sind dabei deutlich experimentierfreudiger als die Großen“, so Luca Zander (17) von der DLRG Bad Nenndorf hatte dort die Aufsicht.

Beim Mitmachzirkus versuchte sich hingegen Cécile Janek am Diabolo: Zwischen zwei Handstöcken ist ein dünnes Seil gespannt, darin hängt ein Doppelkegel, der durch auf und ab bewegen der Stöcke auf der Leine hin- und herrollen soll. Das Seil verdreht sich aber immer wieder. „Das ist gar nicht so leicht“, stellte die Neunjährige fest. Sie gab nach einiger Zeit auf und ging zu einem anderen Spiel.

An einer Station fanden sich auch immer wieder Erwachsene ein: am Erste-Hilfe-Zelt. Dort zeigten Marcus Kretzschmar (36) und Seehund „Nobbi“, das blaue Maskottchen der beiden Kooperationspartner, Handgriffe, die Leben retten können. „Es ist doch gut, mal wieder so eine Auffrischung zu bekommen“, urteilte Stefan Rudloff (40), der in Timmendorf lebt.

Sylvia Kartheuser

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