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Wismar Trio bekommt Bertolt-Brecht-Preis
Mecklenburg Wismar Trio bekommt Bertolt-Brecht-Preis
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00:01 13.12.2017
Chantal Marie Bialke (links, 8. Klasse), Marvin Luca Möller (10. Klasse) und Alina Bernadette Massa (8. Klasse) bekamen Pokale. Quelle: Foto: Norbert Wiaterek
Wismar

Alina Bernadette Massa (14), Chantal Marie Bialke (13) und Marvin Luca Möller (15), Schüler der Regionalen Schule „Bertolt Brecht“ aus Wismar, freuen sich über eine besondere Auszeichnung. Sie bekamen jetzt den Bertolt-Brecht-Schulpreis. Die kleinen Pokale mit großen blauen „Edelsteinen“ überreichte Schulleiterin Sylvia Upahl. Zudem würdigte der Schulförderverein die Leistungen der jungen Leute mit jeweils 100 Euro. Nach der Feierstunde in der Aula mit Chorgesang und Instrumentalmusik gratulierten Eltern, Großeltern und Lehrer sowie Bürgermeister Thomas Beyer (SPD).

Namensgeber

Mit dem Schulpreis möchte die Wismarer Bildungseinrichtung an den Namensgeber der Schule erinnern. Mit dem Preis werden Engagement und Leistungen gewürdigt.

Bertolt Brecht zählt zu den herausragenden deutschen Schriftstellern, Dramatikern und Theaterleitern des 20. Jahrhunderts.

Der Preis, mit dem die Regionale Schule am Friedenshof an ihren Namensgeber erinnert, wurde zum zweiten Mal vergeben – wieder in den Kategorien vorbildliches Lernen (Alina), soziales Engagement (Chantal) sowie hervorragende sportliche Leistungen (Marvin). „Schüler ab Klassenstufe sieben können sich bewerben, müssten Punkte sammeln und ihre Unterlagen einreichen. Ein Komitee wertete aus und entschied sich danach für die Preisträger“, berichtete Sylvia Upahl. „An unserer Schule hatten wir schon immer besonders engagierte Schüler, die Auszeichnungen verdient haben. Ich ermuntere alle, sich dem Wettstreit zu stellen und ihre Leistungen nicht unter den Scheffel zu stellen.“

Christa Wischnewski sparte nicht mit Lob für Alina, die die achte Klasse besucht. „Sie zeigt, dass Lernen zwar anstrengend ist, es sich aber lohnt, etwas zu leisten“, betonte die Klassenleiterin.

„Alina beteiligt sich aktiv am Unterricht. Sie meldet sich oft, denkt mit und lässt sich auch durch Rückschläge nicht unterkriegen. Und sie bereichert die Klasse und die Mitschüler mit Ideen und ihrer Bereitschaft zum Lernen.“ Viel Lob gab es auch von Lehrerin Franziska Kolbitz für Chantal aus der achten Klasse, die bei vielen Veranstaltungen nach dem Unterricht freiwillig und gern mitwirke.

„Außerdem engagiert sich Chantal im Schulchor“, zählte Kolbitz auf. „Marvin ist die Sportskanone unserer Schule“, betonte Lehrerin Romina Dethloff. Der Zehntklässler gehe bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit, zeige Kampfgeist, aber auch faires Verhalten bei Wettkämpfen. Lohn seien vordere Plätze und einige neue Schulrekorde. „Außerdem engagierte sich Marvin als Kampfrichter beim Landesfinale im Basketball.“

Die Pokale hatte wieder Bernd Wöhlbrandt gestiftet. Der 58-Jährige war im Jahr 2015 als „Bester Lehrer“ in Nordwestmecklenburg ausgezeichnet worden. „Nun möchte ich der Schule etwas zurückgeben“, erklärte der Lehrer für Informatik, Sozialkunde und AWT (Arbeit, Wirtschaft, Technik). „Der Brecht-Preis ist ein Herzenswunsch von mir. Ich bin froh, dass sich die Schüler engagieren und eine intensivere Beziehung zum Schulnamen herstellen.“ Wöhlbrandt versprach, die Pokale für den Schulpreis bis zu seiner Rente zu stiften.

Norbert Wiaterek

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