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Wismar Übler Geruch: Großeinsatz am Friedenshof
Mecklenburg Wismar Übler Geruch: Großeinsatz am Friedenshof
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00:00 06.03.2013
Polizeisprecher André Falke
Wismar

Auf Nachfrage bei der Polizei hieß es, dass in den Abendstunden ein Mann in der Wache angerufen hat. Sein Nachbar habe bei ihm stürmisch geklingelt und darum gebeten, die Polizei zu informieren.

Polizeisprecher André Falke: „Der Nachbar gab an, dass an dessen Wohnungstür im unteren Schlitzbereich eine stark beißende Flüssigkeit reingespritzt wurde. Dadurch habe er Kopfschmerzen bekommen.“

Der Anrufer nahm den Geruch ebenfalls wahr, konnte diesen aber zu keiner ihm bekannten Flüssigkeit zuordnen.

Die kurz nach dem Anruf eintreffenden Polizisten nahmen gleichfalls einen Geruch wahr. Die Beamten forderten umgehend einen Notarzt und die Feuerwehr an. „Nach der ärztlichen Untersuchung von drei Hauseinwohnern, die gesundheitliche Beschwerden durch die unbekannte Flüssigkeit hatten, konnten diese in ihren Wohnungen bleiben. Die Feuerwehr untersuchte mit einer Messung die Luft, konnte aber keine relevanten Teilchen feststellen. Der Geruch war mittlerweile auch kaum noch wahrzunehmen“, teilte gestern der Sprecher mit und sagte weiter: „Durch Befragungen im Haus nannten die Einwohner eine Mietpartei, die zu einer solchen Tat in der Lage wäre.“

Die Polizisten hätten mehrfach und teilweise minutenlang an der Wohnungstür geklopft und geklingelt. Falke: „Aufgrund der Annahme, dass sich die verdächtige Person selbst verletzt haben könnte und nun nicht mehr in der Lage ist, die Wohnungstür selbstständig zu öffnen, wurde auf Anordnung der Polizei im Rahmen der Gefahrenabwehr um 20.45 Uhr die Tür mit Unterstützung der Kameraden der Feuerwehr geöffnet.“

Der Mann sei in seiner Wohnung angetroffen worden. Er bestritt gegenüber den Beamten den Tatvorwurf und gab an, dass er das Klingeln und Klopfen nicht hörte, da er schlief. In der Wohnung selbst konnten keine Behältnisse einer verdächtigen Substanz gefunden werden. Die Beamten fanden ein Pfeffer- und ein Insektenspray. Der Wohnungsinhaber wurde vor Ort ebenfalls ärztlich untersucht.

Offenbar braucht der Mieter keine Sorge haben, auf den Kosten sitzen zu bleiben. „Im weiteren Verlauf wird gegenwärtig geprüft, ob die Polizei die Kosten der Wohnungsöffnung trägt“, so der Polizeisprecher.

Heiko Hoffmann

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