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Wismar Unfall-Rückgang in Wismar: Liegt es an den Baustellen?
Mecklenburg Wismar Unfall-Rückgang in Wismar: Liegt es an den Baustellen?
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12:53 14.05.2018
Dieser Unfall hat sich in diesem Jahr in Wismar ereignet. Quelle: feuerwehr
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Wismar

Die gute Nachricht ist: 2017 hat es 247 Verkehrsunfälle weniger in Wismar und dem Landkreis Nordwestmecklenburg gegeben als 2016. Vor allem bei Unfällen mit Personenschaden ist der Rückgang sehr stark: -15 Prozent insgesamt und -35 Prozent in Wismar. Sybille Hofmann, Leiterin der Polizeiinspektion Wismar, kann nicht ausschließen, dass die positive Entwicklung auch an den vielen Baustellen in Wismar liegt. Doch: Die Polizei habe auch den Kontrolldruck erhöht und viele Präventionsveranstaltungen im vergangenen Jahr durchgeführt.

Die Zahl der Verkehrstoten ist mit sieben gleich geblieben. „Jeder Tote ist einer zuviel, deshalb werden wir auch künftig viele Kontrollen durchführen“, sagt Sybille Hofmann. Mit Sorge betrachte die gesamte Landespolizei die Zahl der Verkehrstoten in diesem Jahr. Die liege in Nordwestmecklenburg bereits bei vier (davon zwei Kinder) und in ganz Mecklenburg-Vorpommern bei 31. Deshalb sei eine neue Kampagne ins leben gerufen worden - ihr Motto „Fahren. Ankommen. Leben! Wir blitzen für Ihr Leben gern“.

Eine weitere schlechte Nachricht ist: Zugenommen haben im Kreis die Unfälle mit Radfahrern. Auch die Wildunfälle sind gestiegen - von 1614 im Jahr 2016 auf 1686 im Jahr 2017. Das könnte laut dem stellvertretenden Landrat Mathias Diederich an den immer besser ausgebauten Straßen liegen, die zu schnellem Fahren verleiten. In die meisten Wildunfälle sind Rehe verwickelt, danach folgen die Wildschweine.

Zurzeit gibt es im Landkreis 19 Stellen, an denen sich Unfälle häufen - unter anderem zwischen  der B106 und Bad Kleinen. Dort wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit deshalb demnächst von 100 km/h auf 80km/h gesenkt. Auf der Insel Poel ist das bereits passiert - zwischen Niendorf und Fährdorf.

Schröder Kerstin

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