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Ungeborenes Leben ist zu schützen

LESERBRIEF Ungeborenes Leben ist zu schützen

Zum Artikel „Erste Pro-Familia-Beratungsstelle in Wismar“ (OZ vom 18./19. März): Mit Interesse habe ich von der Institution mit dem Namen „pro-familia“ gelesen, ...

Zum Artikel „Erste Pro-Familia-Beratungsstelle in Wismar“ (OZ vom 18./19. März): Mit Interesse habe ich von der Institution mit dem Namen „pro-familia“ gelesen, die jetzt auch in Wismar Schwangerschaftskonfliktberatung anbietet. Aus dem Beitrag ist zu entnehmen, dass pro-familia zum Thema Schwangerschaftsabbruch gemäß ihrem Standpunktpapier eindeutig Position zugunsten der betroffenen Frauen bezieht. Doch der Gesetzgeber hat im Paragraf 219 Strafgesetzbuch klar festgelegt, dass die Beratung dem Schutz des ungeborenen Lebens dienen soll. Dabei soll man sich vom Bemühen leiten lassen, die Rat suchenden Frauen zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen, um ihnen gleichzeitig Perspektiven für ein Leben mit Kind zu eröffnen. Bei dieser Hilfeleistung für eine verantwortungsvolle und gewissenhafte Entscheidung muss der Frau bewusst sein, dass ihr Ungeborenes in jedem Stadium der Schwangerschaft ein Mensch ist und ein eigenes Recht auf Leben hat. Das Bundesverfassungsgericht hat ebenfalls auf den verpflichtenden rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens hingewiesen, und entsprechend sollen die Beratungsträger erkennbar für den Schutz dieses Lebens eintreten. Ein solches Recht wird jedoch immer weniger als selbstverständlich vorausgesetzt, und es ist leider auch von der pro-familia-Beraterin mit keiner Silbe thematisiert worden. Das ist enttäuschend, und es wäre für das allgemeine Wertebewusstsein sehr wegweisend, könnten die Menschen diesen Aspekt des Schutzanspruchs des Ungeborenen als vordringliches Ziel im Beratungskonzept von pro-familia wahrnehmen. Aus dem Standpunktpapier von pro-familia kann ich solch ein Anliegen leider nicht entnehmen.

Uwe Brunken, Wismar

OZ

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