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Wismar Vater-Suche: Buchhändler ist es nicht
Mecklenburg Wismar Vater-Suche: Buchhändler ist es nicht
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00:05 14.02.2017

Große Wellen hat die Suche nach dem leiblichen Vater der Wismarerin Simone Timm nicht nur in der Hansestadt und Umgebung, sondern in ganz Deutschland geschlagen.

Die OSTSEE-ZEITUNG berichtete darüber in ihrer Wochenendausgabe.

Demnach soll ihre inzwischen verstorbene Mutter Dorit Christiane Von Hachten damals ihrer Freundin kurz vor dem Tod mitgeteilt haben, dass es sich bei dem Vater um einen Herrn Martin Pusch handeln soll. Dieser habe damals in der Altstadt einen Schreibwarenladen und eine Buchbinderei betrieben. Buchhändler Jürgen Cremer wurde sein Nachfolger in der damaligen Karl-Liebknecht-Straße. „Ich kannte die Mutter von Simone Timm nicht, habe zu ihr auch keinen Kontakt gehabt und bin auch erwiesenermaßen nicht der Vater von Simone Timm“, erklärt Jürgen Cremer. Viele Leute haben am Telefon, in Leserbriefen und im Internet vermutet, dass es sich um Jürgen Cremer handeln könnte. Das ist aber nicht der Fall.

Zahlreiche Reaktionen auf allen Kanälen

Per Facebook, E-Mail und per Telefon erreichten die Redaktion etliche weitere Hinweise. So ging beispielsweise ein Foto ein, das Dorit Christiane Von Hachten mit einem Studenten der Ingenieurhochschule zeigt – aufgenommen 1972. Die beiden waren zu dem Zeitpunkt ein Paar. Simone Timm aber wurde im Oktober 1977 geboren. Der Einsender erinnert sich an Dorit Christiane Von Hachten als eine Frau, die sehr behutsam, aber konsequent aufgetreten sei. Eine Frau schreibt, dass sie Dorit Christiane Von Hachten aus ihrer Jugend kennt, weil beide in unmittelbarer Nachbarschaft aufgewachsen seien.

Allein auf Facebook wurde der Aufruf mehr als 270 Mal geteilt, unter anderem in einer Gruppe, in der sich Menschen zusammenfinden, die nach ihren Familienangehörigen suchen. Doch bislang fehlt der entscheidende Hinweis auf den Vater von Simone Timm. ASB-Kitaleiterin Angelika Jörss verwies in ihrer Zuschrift auf die Veranstaltung „Gestohlene Kinder der DDR“. Dort hätten sich bereits rund 200 Betroffene angekündigt. „Ich denke, Sie können an diesem Abend dort ein paar Tipps und auch Informationen zur weiteren Suche mitnehmen.“Peter Preuß/Nicole Buchmann

OZ

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