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Verein betreut Asylbewerber

Wismar/Grevesmühlen Verein betreut Asylbewerber

Der Landkreis Nordwestmecklenburg hat die Betreuung der dezentral untergebrachten Asylbewerber an einen freien Träger übergeben.

Wismar/Grevesmühlen. Der Landkreis Nordwestmecklenburg hat die Betreuung der dezentral untergebrachten Asylbewerber an einen freien Träger übergeben. Zuvor war er in mehreren Versuchen gescheitert, am freien Arbeitsmarkt ausreichend geeignete Sozialarbeiter zu finden. Die Betreuung übernimmt nun der Wismarer Verein SchuLZ (Schwulen- und Lesbenzentrum). Landrätin Kerstin Weiss (SPD) und der Vereinsvorsitzende Falk Koop unterzeichneten die entsprechenden Verträge. Der Vertrag gilt für die Ämter Neukloster-Warin, Neuburg und die amtsfreie Gemeinde Insel Poel. Ein weiterer Vertrag beginnt am 1. Juli für Grevesmühlen und die Ämter Grevesmühlen-Land, Klützer Winkel, Schönberger-Land sowie Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen. Geschlossen werden die Verträge zunächst für ein Jahr. Sie beinhalten im Wesentlichen die individuelle Betreuung und Beratung, insbesondere Maßnahmen zur Unterstützung von Familien, Kindern und Jugendlichen. Ferner sollen Vernetzungen und Kooperationen mit Ehrenamtlichen, Vereinen, Netzwerkpartnern, Bürgerinitiativen, Wohnungsunternehmen, Privatvermietern, Bürgermeistern der Gemeinden, Ämtern und dem Landkreis stattfinden, um somit Transparenz und Synergieeffekte zu schaffen.

Mit dem Projekt „Mobiler Integrationsdienst in Nordwestmecklenburg“ übernimmt der im Jahr 1993 gegründete Verein SchuLZ nun die Betreuung von derzeit 750 Asylbewerbern. Über den Träger, die Aidshilfe, sind elf Mitarbeiter hauptamtlich in diesem Bereich tätig, darunter zwei Sozialpädagogen, zwei Sozialarbeiter, ein Erzieher und sechs Sozialbetreuer. Ein weiterer Sozialarbeiter sowie ein Erzieher werden zum 1. April ihre Arbeit aufnehmen.

Nun wird noch ein freier Träger für den Bereich der Ämter Gadebusch, Rehna, Lützow-Lübstorf gesucht. Die Betreuung dort hatte der Wismarer Verein mit der Begründung abgelehnt, dass ein zweiter Träger für die Betreuungsaufgabe sinnvoll und bereichernd für die gemeinsame Arbeit sei und es auch für den Verein SchuLZ schwierig wird, auf genügend eigene oder noch zu akquirierende Mitarbeiter zurückzugreifen.

OZ

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