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Viele Reaktionen zum Parken in Wismar

Wismar Viele Reaktionen zum Parken in Wismar

Der Beitrag „Teures Pflaster: 70 Cent für 20 Minuten auf dem Markt?“ (OZ vom 9. 2. hat viele Reaktionen ausgelöst. Die Stadt möchte Veränderungen am Parkkonzept vornehmen.

Wismar. Der Beitrag „Teures Pflaster: 70 Cent für 20 Minuten auf dem Markt?“ (OZ vom 9. 2. hat viele Reaktionen ausgelöst. Die Stadt möchte Veränderungen am Parkkonzept vornehmen. Zu den gravierendsten zählt, dass die Gebühr von 50 auf 70 Cent für 20 Minuten Parken auf dem Markt erhöht werden soll. Auf der Sitzung der Bürgerschaft am 23. Februar sollen die Änderungen beschlossen werden. Eine Brötchentaste für Kurzzeitparken steht nicht zur Debatte.

Auf der Facebook-Seite der OZ Wismar schreibt Jörn Schiemann : „Dann fährt man lieber nach Schwerin, Lübeck oder Rostock. Halte mich wegen der Parkgebühren kaum noch oder nur noch kurz in der Innenstadt auf. Mit diesem Konzept können demnächst alle Geschäfte der Innenstadt dicht machen. Komisch, in vielen Städten parkt man erheblich günstiger als in Wismar.“ Ramona Hoffmann: „Brötchentaste wäre eine wirkliche Bereicherung für Wismar und nicht noch höhere Parkgebühren!“

Michael Rosenburg meint: „Brötchentaste kenne ich aus meiner Stadt. 20 Minuten frei. Und das funktioniert super. Gut auch, wenn man in der Apotheke Medikamente holen muss.“

Birgit Schneiderling: „Genau, schließlich befinden sich hier die Banken alle um den Marktplatz rum. Leider kann man nicht alle Bankgeschäfte online erledigen. Bin für die Brötchentaste.“

Bürgerschaftsmitglied René Domke (FDP) bringt sich auch in die Diskussion ein: „Welches Problem will man damit lösen, außer die klammen Kassen der Stadt zu sanieren? Stattdessen sollte endlich das kostenlose Kurzzeitparken (Brötchentaste) kommen. Ich kenne kaum eine Stadt, in der es das nicht gibt. Wismar muss wieder einen Sonderweg gehen zu Lasten der Bürger, die nur eben mal für schnelle Besorgungen in die Innenstadt fahren.“

Dagegen meint Olaf Reinike: „Auch die Brötchentaste wird die Stadt nicht beleben! Sie würde nur mehr Suchverkehr verursachen für den schnellen Einkauf. Die vielen Autos in der Innenstadt kosten Aufmerksamkeit, weil Mensch auf sie achten muss. Beleben können nur die Händler der Innenstadt ihr Territorium, indem sie es interessant machen!“ Anders Matthias Wöller: „So kann man Innenstädte auch kaputt parken.“ Weniger pessimistisch ist Sabine Maria Wischer: „Ich finde das jetzt nicht so dramatisch. Es sind doch sowieso nur wenige Parkplätze betroffen. Ich habe viele Orte gesehen, wo die Marktplätze ganz autofrei waren, hat mir gefallen. Reich wird die Stadt davon nicht.“ Thomas Klepacz sieht das nicht so: „Das liebe Parkplatzkonzept wird auf kurz oder lang die Stadt weitergehend austrocknen, denn bis auf flanierende Touristen will sich das keiner mehr leisten. Das bekommt natürlich der Apparat erst zuletzt zu spüren, aber bis dahin wird auch kein Umdenken stattfinden.“ Rico Godknecht empfindet die geplante Erhöhung als ausverschämt. Babette Zülske meint: „Die sollen eher kostenloses Parken für Pflegedienste einführen.“ Klaus Uerkvitz schreibt: „In den letzten Jahren wurden viele kluge Entscheidungen zur Stadtentwicklung getroffen. Ein Parkkonzept, das die Innenstadt entlastet, wird es auch mit den neuen Vorschlägen nicht geben.“ Nach seiner Auffassung sollte ein großes Parkhaus in der Nähe des Zentrums gebaut werden. Er schlägt die Fläche neben dem Wasserturm/Nähe Arbeitsagentur vor. Klaus Uerkvitz: „Auch wenn ich sonst gegen die Privatisierung von kommunalen Pflichtaufgaben für die Bürger bin. Ein richtiges Parkhaus lässt sich wohl nur mit privaten Investoren in kurzer Zeit realisieren.“ Ein Parkhaus entsteht im Alten Hafen (Baubeginn im Frühjahr), an der Turmstraße ist ein Parkdeck geplant. Bauherr und Betreiber ist jeweils die Stadt. hoff

OZ

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