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Wismar Volkskundemuseum nimmt Gestalt an
Mecklenburg Wismar Volkskundemuseum nimmt Gestalt an
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00:00 15.04.2017
Museumsmitarbeiter Willi Wißen (l.) und Frank Müller vom Unternehmen Mebak tragen eine Metallplatte ins Museum in Schönberg. Quelle: Fotos: Jürgen Lenz

Die Möbel stehen, die Wände sind mit Zeichnungen und Texten versehen: In den vor wenigen Monaten noch leeren Räumen des Koch’schen Hauses am Markt von Schönberg wird allmählich sichtbar, wie hier in Zukunft Besonderheiten einer volkskundlichen Sammlung gezeigt und erläutert werden, die zu den bedeutendsten in Mecklenburg-Vorpommern zählt. Am 20. Mai wird nach vier Jahren des Planens, Umbauens und Sanierens die neue Dauerausstellung des Volkskundemuseums mit Musik, Ansprachen und Führungen im Museum und rundherum eröffnen.

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Am 20. Mai wird die Dauerausstellung im Koch’schen Haus in Schönberg eröffnet

„Wir werden gemeinsam mit dem Schönberger Musiksommer ein kleines Konzert geben“, kündigt Museumsleiter Olaf Both an. Erklingen werden ab 12.30 Uhr „Mecklenburgische Tänze“, gespielt von Christoph D. Minke (Cembalo), Karin Liersch (Cello) und Ise Bosch (Kontrabass). Bereits ab 11 Uhr geplant sind neben weiteren musikalischen Einlagen auch Ansprachen der Schweriner Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) und des Schönberger Bürgermeisters Lutz Götze (SPD-Fraktion). Der Schönberger Kirchenchor Sankt Laurentius wird gemeinsam mit Solisten eine „Vandalia“ genannte Hymne für Mecklenburg-Strelitz singen. Komponiert hat sie Carl Ludwig von Oertzen, der in Schönberg von 1856 bis zu seinem Tod 1871 als Justizrat arbeitete.

Am 20. Mai dieses Jahres spielt der Posaunenchor der Kirchengemeinde Schönberg ab 13 Uhr Frühlings- und Volkslieder im Koch’schen Haus. Öffentliche Führungen durch die neue Dauerausstellung mit dem Titel „Zwischen Bischofsstuhl und Heimatbewegung“ beginnen um 14 Uhr und 15.30 Uhr. „Bis zur Eröffnung ist es noch ein Stück Arbeit“, erläutert Olaf Both. Noch sind Vitrinen aufzubauen und zu bestücken, Bilder zu rahmen, Ausstellungsstücke zu restaurieren. Die Möbel hat das Schönberger Unternehmen Palmberg geliefert. „Es sind Sonderanfertigungen mit einem wirklich großzügigen Rabatt“, erklärt der Chef des Museums. Das Schönberger Metallbauunternehmen Mebak hat Untergestelle und Metallplatten geliefert – „auch zu einem unschlagbaren Preis. Wir haben nicht einmal den Materialpreis gezahlt.“ Sowohl die Mebak Metallbau GmbH als auch die Palmberg Büroeinrichtungen und Service GmbH gehören dem Trägerverein „Volkskundemuseum in Schönberg“ an. Die Mitgliedschaft in dem Verein, dessen Vorsitz der Heimatbund für das Fürstentum Ratzeburg innehat, ist mit einem jährlichen Beitrag von 150 Euro verbunden.

Jürgen Lenz

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