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Von Keramiktopf bis Osterei: Ateliers boten einen bunten Mix

Dambeck/Ventschow/Seehof Von Keramiktopf bis Osterei: Ateliers boten einen bunten Mix

Der Tag der offenen Töpferei ist zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender von Mecklenburg- Vorpommern geworden.

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Karoline Höppner betreibt seit November 2014 ihre Keramikwerkstatt „Tonperle“ in Ventschow. Fotos (4): Peter Täufel

Dambeck/Ventschow/Seehof. Der Tag der offenen Töpferei ist zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender von Mecklenburg- Vorpommern geworden. Zum neunten Mal — bundesweit war es die elfte Auflage — öffneten sich am Wochenende die Türen und Tore der Werkstätten und Ateliers der Keramikhandwerker und -künstler. Dreizehn waren es in diesem Jahr in Nordwestmecklenburg.

OZ-Bild

Der Tag der offenen Töpferei ist zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender von Mecklenburg- Vorpommern geworden.

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Ich finde es sehr schön, dass man die Möglichkeit erhält, in dieses Handwerk reinzuschnuppern.“ Marlis Nelle aus Klein Trebbow.

Dass Mecklenburg-Vorpommern überhaupt mitmacht, liegt an Töpferin Christiane Gregorowius aus Dambeck. Die 56-Jährige sorgte 2008 dafür, dass zwei Jahre nach den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen, auch Keramiker im Norden beim Tag der offenen Töpferei mitmachten. Entsprechend groß ist mittlerweile der Bekanntheitsgrad der in Sachsen-Anhalt geborenen Töpferin. Dicht gedrängt belagerten die Besucher Atelier, Werkstatt und Verkaufsraum. „Wir kommen aus Hamburg und besuchen in den Ferien meine alte Heimat. Da hat es sich angeboten, diesen Tag mit den tollen Angeboten zu nutzen“, sagte Beate Ebel, während ihr Sohn Pelle (11) Tongefäße bemalte. „Ich mache das zum ersten Mal und es macht richtig Spaß“, versicherte er, nachdem Christiane Gregorowius ihn in die Handhabung von Keramik und Farbe eingewiesen hatte.

Überhaupt stand selbst kreativ werden und mitmachen an diesem Wochenende bei den teilnehmenden Keramikerinnen im Vordergrund. So auch bei Diana Hanczyk in Seehof, die bei Christiane Gregorowius gelernt hat. Eine ihrer Spezialitäten ist das Herstellen und Gestalten von Ostereiern in allen Größen. „Das Schöne ist, dass man an diesem Wochenende seine Werkstatt zeigen kann und wie alles entsteht und Fragen beantworten kann“, erzählt die Künstlerin. Dieses Jahr feiert sie das 20-jährige Bestehen ihrer Werkstatt. Sie bietet das ganze Jahr über Kurse für Kinder und Erwachsene an und betreibt neben der Werkstatt einen kleinen Laden in der Schweriner Münzstraße. Marlis Nelle aus Klein Trebbow nutzte mit den Söhnen Jaro (5) und Tammo (2) das Angebot zum Mitmachen. „Ich finde es sehr schön, dass man so die Möglichkeit erhält, einmal in dieses Handwerk reinzuschnuppern“, sagte die junge Mutter.

Ebenfalls aus der „Keramikhochburg“ Dambeck kommt Karoline Höppner. Im November 2014 hat sie sich mit der „Tonperle“ den Traum von der eigenen Werkstatt in Ventschow erfüllt. Ihr Spezialgebiet ist die Craquelé -Glasur mit ihren Rissmustern. Ute und Thomas Reboné aus Wismar besuchten mit Tochter Anne (10) die „Tonperle“. „Wir wollen uns Anregungen holen und über die Angebote informieren“, erklärte die Familie.

Wer es nicht geschafft hat, sich am Tag der offenen Töpferei in den Keramikwerkstätten umzuschauen, hat vom 14. bis zum 16. Mai, bei „Kunst offen“, erneut die Möglichkeit. Einige Keramikateliers nehmen auch daran teil.

Von Peter Täufel

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