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Vorträge zur Wismarer und Poeler Familienforschung

Wismar Vorträge zur Wismarer und Poeler Familienforschung

Im Wismarer Stadtarchiv begeben sich Karl-Heinz Steinbruch und Dirk Schäfer am Dienstag, 11. Oktober, ab 19 Uhr auf Zeitreisen.

Wismar. Im Wismarer Stadtarchiv begeben sich Karl-Heinz Steinbruch und Dirk Schäfer am Dienstag, 11. Oktober, ab 19 Uhr auf Zeitreisen. Archivar Karl-Heinz Steinbruch stellt den Archivbestand an Testamenten vor. Es sind gut 3500 dem 14. bis 20. Jahrhundert. Sie bilden einen großen Fundus für Stadtgeschichtsforscher und Genealogen.

Dirk Schäfer ist so ein Genealoge. Der gebürtige Poeler, der als Erzieher in Berlin arbeitet, forscht seit Jahren über Poeler Familien. Wer hat wen geheiratet, wohin hat es die Nachkommen verschlagen? Über 5000 Einträge weis er in seinen „Poeler Ahnen“ nach. Auf www.poel-ahnen.de sind einige seiner Forschungsergebnisse online verfügbar. 2003 hat er zudem das „Ortsfamilienbuch Insel Poel“ veröffentlicht. In seinem Vortrag wird Dirk Schäfer auf eine ´besonders interessante Familie eingehen. „Familie Evers ist seit mindestens 1519 auf Poel nachweisbar“, erzählt der 44-Jährige.

Eine Familie von „Oberschulzen“. Vier Poeler Dörfer gehörten bis 1803 zum Heilig-Geist-Hospital in Lübeck und wurden von dort aus verwaltet, selbst als Wismar und Poel schwedisch waren. Die Oberschulzen waren die Verwalter. „Und das war fast immer ein Mitglied der Familie Evers, denn der Posten wurde vererbt“, erklärt Dirk Schäfer.

Die Familienzweige reichten in die ganze Region, ein Evers war Bürgermister von Lübeck, eine Tochter war die Großtante von Heinrich und Thomas Mann. „Ich habe über 300 Nachfahren der Familie gefunden.“ Eine Nachfahrin in der 12. Generation wird zum Vortrag kommen. „Die Familie Evers steht symbolisch für all das, was man über seine Familie heraus bekommen kann, wenn man forscht“, sagt Dirk Schäfer. Zudem wird eine Ausstellung über „Notgeld“ im Archiv eröffnet. Vortrag: 11. Oktober, 19 Uhr, Stadtarchiv Wismar, Eintritt drei Euro

Nicole Hollatz

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