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Wismar Weihbischof Hans-Jochen Jaschke firmt 19 Jugendliche
Mecklenburg Wismar Weihbischof Hans-Jochen Jaschke firmt 19 Jugendliche
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00:00 15.03.2016

Auf dieses Ereignis hatten sich 19 Jugendliche lange vorbereitet. Der Weihbischof des Erzbistums Hamburg, Dr. Hans-Jochen Jaschke (74), war am Sonntag in der katholischen Kirche St. Laurentius in Wismar zu Gast und firmte die jungen Christen. Das Sakrament erhielten Emely Farnow, Aurel Fislage, Simon Hilbers, Swantje Kramer, Lan Linh Le, Peter Leibold, Lucas Ritter, Chiara Weichbrodt und Maximilian Zingelmann, alle aus Wismar, Luisa Beyrau aus Neukloster, Isabell Fedtke aus Zurow, Celina Exposito Leon und Paul Mühlnickel, beide aus Proseken, Michelle Grunau aus Schmakentin, Anna Wiaterek aus Gägelow, Bente Huisman aus Mallentin, Tom Kleinschnittger aus Schönberg, Theda Seemann aus Klütz und Tom Schmitz aus Bützow.

Im Gottesdienst nannte Hans-Jochen Jaschke die Namen der Firmanden. Dann legte der Geistliche, der seit 26 Jahren Bischof ist, seine Hand auf die Köpfe der jungen Leute und zeichnete mit geweihtem Chrisam-Öl ein Kreuz auf jede Stirn. Zuvor hatten sich die Jugendlichen, die von Paten zum Altar begleitet wurden, zu ihrem Glauben bekannt.

An der Feier mit Jugendband und Orgelspiel nahmen neben dem Weihbischof, Pfarrer Peter Schwientek und Diakon Radoslaw Dluzewski knapp 400 Gläubige teil. Die jungen Leute, meist zwischen 14 und 16 Jahren alt, hatten sich gemeinsam mit Diakon Dluzewski seit Herbst 2015 auf die Firmung, die Stärkung durch den Heiligen Geist, vorbereitet. Es gab mehrere Treffen, auch im Malteserstift St.

Elisabeth in Wismar und im katholischen Bischof-Theissing-Jugendhaus in Teterow. „Wir haben über Verschiedenes diskutiert und natürlich auch Glaubensthemen besprochen, die wichtig sind, etwa die Sakramente der katholischen Kirche und die Feiern im Kirchenjahr. Wir möchten Verantwortung übernehmen“, hieß es von den Jugendlichen, die sich nach dem Gottesdienst über Firmurkunden sowie Buchgeschenke der Kirchengemeinde freuten.

„Christ ist man nicht durch einen Eintrag im Melderegister, sondern durch seine Haltung“, betonte der aus Beuthen in Oberschlesien stammende Weihbischof. „Entscheidend ist die innere Haltung, der Weg, den wir gehen. Was bei der Taufe seinen Anfang nahm, muss sich ein Leben lang bewähren.“ Die Firmung sei eine persönliche Bestätigung und die Vollendung der Taufe.

Von Norbert Wiaterek

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