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Wendorfer hoffen auf schöneren Strand

Wismar Wendorfer hoffen auf schöneren Strand

Viele Einwohner des Wismarer Stadtteils Wendorf ärgern sich über den Zustand des Strandes und der Seebrücke. Einige erhoffen sich nach Verbesserungen mehr Touristen, andere wollen ein schöneres Naherholungsgebiet.

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Der Wendorfer Strand k�nnte eine Sch�nheitskur vertragen, w�rde dann auch mehr Touristen locken.

Quelle: Norbert Wiaterek

Wismar. Hermann Ehmke kritisiert den durch Fahrzeuge zerfahrenen Weg zwischen dem Strand und dem Wäldchen Richtung Hoben. „Bei schlechtem Wetter kommt man kaum noch zu Fuß durch“, sagte der 76-Jährige jetzt beim Stadtteilgespräch. Hier ist Abhilfe in Sicht. Wie die OSTSEE-ZEITUNG aus dem Bauamt der Hansestadt erfuhr, soll dort im August dieses Jahres Schotter aufgebracht werden.

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Die Wendorfer Seebr�cke soll, sofern es der st�dtische Haushalt zul�sst, saniert werden. Fotos (2): nw

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Komplizierter sieht es beim Strand aus. „Die Umgestaltung ist ein ständiges Thema, auch in der Bürgerschaft“, informierte Bürgermeister Thomas Beyer (SPD). „Es richtet sich nach dem, was wir uns als Stadt leisten können.“ Sollte die Vertiefung der Fahrrinne Richtung Hafen erfolgen, werde das Material, sollte es geeignet sein, für die Aufspülung des Wendorfer Strandes verwendet. „Dies ist aber eher eine mittelfristige Perspektive“, erklärte der Verwaltungschef.

Größere Sorgen bereitet die Seebrücke. Hinweisschilder weisen auf Gefahren hin. „Die 300 Meter lange Brücke hat einen hohen Sanierungsbedarf“, sagte Michael Berkhahn (CDU). Der Senator rechnet mit Kosten in Höhe von 60 000 Euro. Nachdem schon viele Kiefernholzbohlen ausgetauscht wurden, muss die Elektroanlage erneuert werden. „Sie ist komplett verschlissen“, so Berkhahn. Auch die Seitengeländer bräuchten eine Überholung. „Dies muss Stück für Stück in Angriff genommen werden. Es ist wunderschön, so eine Seebrücke zu haben, aber auch eine Last“, denn die Unterhaltung sei wichtig und koste. Berkhahn hofft, dass sich private Unterstützer finden, die den Strand und die Brücke mitnutzen und finanziell helfen. „Im Moment liegt die ganze Last bei der Stadt.“

Hermann Ehmke wies auch auf den Schwarzen Weg von Wendorf Richtung Baumarkt hin. Ein Teil im Bereich der Gärten sei durch große Fahrzeuge zerfahren. „Vor etwa drei Wochen gab es einen Einbruch im Zulauf der Kläranlage“, hieß es dazu von der Stadtverwaltung. Wenn es das Wetter zulasse, werde der Abschnitt in den nächsten Wochen repariert. Nach einem Hinweis von Marcel Bernert (34) soll das Aufstellen von Bänken am Schwarzen Weg geprüft werden.

Norbert Wiaterek

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