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Wismar Willkommen im Klub der 70-Jährigen
Mecklenburg Wismar Willkommen im Klub der 70-Jährigen
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06:01 13.06.2018
Gesellige Runde an einem der Tische beim Empfang in der Georgenkirche: Marianne Apostel, Brigitte Köpcke, Gisela Grahl, Brunhilde Riek, Gisela Gaatz, Sigrid Heiden, Sibylle Bukow, Monika Röthel und Karin Haak (v.l.). Quelle: Michaela Krohn
Wismar

Ein großes Hallo, Umarmungen und Wiedersehensfreude gab es am Dienstag beim Empfang der Hansestadt Wismar für alle 70-Jährigen Bürger. Aber auch neue Bekanntschaften wurden geknüpft. Die Chance dazu bekommen in jedem Jahr, alle Wismarer, die 70 Jahre alt geworden sind.

Für die meisten Gäste war es allemal eine gute Gelegenheit, alte Bekannte, Schulkameraden und Freunde wiederzusehen. An einem der vorderen Tische haben am Dienstag auch die Wismarerinnen Maria Anne Zbierski und Rosemarie Puls Platz genommen. „Wir sind damals in Wismar alle in eine Klasse gegangen und kennen uns noch von früher. Es ist schön, dass wir uns hier alle wiedersehen können“, freut sich Maria Anne Zbierski.

Wiedersehen mit alten Bekannten

Rosemarie Puls traf sogar eine gute Bekannte wieder. „Ich habe hier eine alte Freundin getroffen. Und wir sind sogar über ein paar Ecken verwandt“, berichtet sie. Der Empfang sei zudem eine gute Gelegenheit, um Neuigkeiten auszutauschen und mal einen Plausch zu halten.

Ein paar Tische weiter warten Marianne Apostel und Karin Haak auf die Rede des Bürgermeisters – und auf den Kaffee, mit dem der Seniorennachmittag starten soll. „Wir kennen uns am Tisch gar nicht, aber es ist eine schöne gesellige Runde“, findet eine Wismarer Dame, die mit am Tisch sitzt und mit ihren neuen Bekanntschaften einen Plausch hält.

Jeder Wismarer soll einmal von der Stadt eingeladen werden

Für die meisten geladenen Gäste war der Empfang ein besonderes Erlebnis. So kam so mancher Gast extra frisch vom Friseur und in frisch gebügelter Kleidung.

„Einmal sollte jeder Wismarer von der Stadt eingeladen werden“, erklärte Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) in seiner Rede. Die Menschen in der Hansestadt würden für einander einstehen und sich viel engagieren – in vielen verschiedenen Vereinen engagieren. Er betonte: „Gerade Menschen, die 1947 und 1948 geboren sind, gehören zu den harten Jahrgängen.“ Sie hätten vor allem mit den Nachwirkungen des Krieges klarkommen müssen. Die Georgenkirche, in der die Kaffeetafeln festlich vom Team des Steigenberger Hotels geschmückt waren, passe gut zu dem Nachmittag. Denn auch sie sei ein Symbol des Wiederaufbaus.

Beyer appellierte zudem an die 70-Jährigen: „Erzählen sie weiter von den schwierigen Jahren nach dem Krieg! Das ist wichtig.“ Zudem wies er darauf hin, dass gerade viele ältere Menschen, dabei mitwirkten, die Stadt attraktiv zu machen, sich in vielen sozialen Projekten zu engagieren – wie es zum Beispiel der Seniorenbeirat tut.

Michaela Krohn

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