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Wismar „Wir haben einiges bewegt“
Mecklenburg Wismar „Wir haben einiges bewegt“
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00:05 20.10.2017

Eckhardt Stelbrink (Die Linke) ist seit drei Jahren Bürgermeister in Zurow. „Und ich finde, in dieser Zeit hat die neue Gemeindevertretung einiges bewegt bekommen“, sagt der 52-Jährige. Da sei zum Beispiel der Anbau der Balkone an die Häuser 2, 3 und 4 am Ravensruher Weg. „Geredet wurde darüber ja schon seit 2010, als noch mein Vorgänger Paul Fedtke (†) im Amt war.“ Seit Beginn dieses Jahres haben alle Bewohner in den Häusern der Gemeinde am Ravensruher Weg Freiluftwohnzimmer.

Bürgermeister Eckhardt Stelbrink

Und da Eckhardt Stelbrink gedanklich gerade im Ravensruher Weg ist, fällt ihm ein: „Den Spielplatz zwischen den Wohnblöcken haben wir dieses Jahr auch mit neuen, sicheren Spielgeräten ausstatten lassen.“

Seit 2016 hat Zurow wieder eine Schule. „Sie ist eine Bereicherung für unser Dorf“, stellt der Bürgermeister fest. Die Dorfschule Wismarer Land arbeitet nach den Waldorf-Prinzipien – und praktischer Unterricht, zum Beispiel auf dem Bio-Hof im nahen Ortsteil Kahlenberg, geht Hand in Hand mit den klassischen Schulfächern. 14 Kinder wurden im vergangenen Jahr als Erst- und Zweitklässler eingeschult, neun Mädchen und Jungen sind im September hinzugekommen. Dass es die Schule gibt, ist der Hartnäckigkeit einiger Eltern zu verdanken. Nun muss sich die freie Schule drei Jahre bewähren und finanziell selbst tragen, erst danach kann sie Zuschüsse vom Land beantragen.

Ein Wunsch von Eckhardt Stelbrink: „Ich würde gern noch ein paar Häuschen in Zurow bauen, damit wir mehr junge Leute herbekommen.“ Einige Grundstücke könnten an der Straße nach Fahren und Kahlenberg ausgewiesen werden. Bis jetzt sind sie es aber noch nicht.

Zurows Bürgermeister hat einen zweiten Wunsch. Den kann aber nur das Land erfüllen. In der Kita „Wuschel“ wird es eng. Sie müsste ausgebaut werden. „Ich hoffe, dass wir die benötigten Fördermittel schnell bekommen“, sagt Eckhardt Stelbrink.

Sylvia Kartheuser

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