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290 Aussteller präsentieren sich auf der Hanseschau

Wismar 290 Aussteller präsentieren sich auf der Hanseschau

Verbrauchermesse in Wismar öffnet Anfang März ihre Tore

Wismar. Etwa 290 Aussteller in neun Hallen auf dem Festplatz am Bürgerpark in Wismar. Das sind Zahlen zur 27. Hanseschau. Von Donnerstag, 2. März, bis Sonntag, 5.

 

OZ-Bild

Burkhard Golla (l.) und Dennis Müller von der AOK testen das „Smoothie-Fahrrad“.

Quelle: Foto: Sk

Shuttle-Service

9

Hallen mit insgesamt 12000 Quadratmeter Ausstellungsfläche stehen für die 290 Aussteller bereit. Zu den Exoten gehören in diesem Jahr Gazarch aus der Mongolei (Socken, Decken, Schals und mehr),

Michalska Henryka

aus Polen (Leinen-

und Tischwäsche) und

Mag-Cronos aus Ungarn

(Die Bumerangfliege –

Hobby und Sport).

März, präsentieren sich Firmen, Vereine, Verbände und Institutionen täglich von 10 bis 18 Uhr.

Was 1991 in bescheidenem Rahmen auf dem Weidendammplatz begann, hat sich zu einer der größten Verbrauchermessen in Norddeutschland gemausert. „Mittlerweile sehen wir uns im Kontext zu anderen großen Verbrauchermessen von Bremen bis Thüringen und stehen mit ihnen im Wettbewerb“, erklärt Burkhard Golla, Projektleiter des Veranstalters „Das Agenturhaus“. Er räumt ein, dass die Hanseschau durchaus davon profitiere, dass es die Messe „Du und Deine Welt“ in Hamburg nicht mehr gibt. „Dadurch sind etliche Aussteller zu uns gekommen, besonders aus dem Bereich Haustechnik“, sagt Golla.

Das Ausstellerverzeichnis zeigt, dass die Wismarer Verbrauchermesse, die von der OSTSEE-ZEITUNG unterstützt wird, inzwischen bis weit in den Süden der Republik bekannt ist. AMC zum Beispiel kommt aus Bingen am Rhein und zeigt ein spezielles Kochsystem. Und Donnerberg aus München präsentiert in Wismar ein Massagegerät für Schultern und Nacken. Andere Aussteller kommen aus Polen, Ungarn und sogar der Mongolei. „Wir sind in der Region und aus der Region heraus gewachsen“, beschreibt der Projektleiter die Entwicklung.

Auch anhand der Besucher zeige sich der wachsende Bekanntheitsgrad. „Unser Einzugsgebiet reicht mittlerweile bis tief in den Westen – Hamburg ist fast schon Nahbereich“, sagt Burkhard Golla und schmunzelt.

Zu den vielen Firmen, die ihre Produkte zeigen, gehört auch der Landmaschinenvertrieb aus Dorf Mecklenburg. Der Betrieb feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: Er besteht seit 25 Jahren. Vergangenes Jahr hat Danny Schulz die Firma gekauft. „Ich habe festgestellt, dass wir in der Region noch immer relativ unbekannt sind“, sagt der 34-Jährige. Durch die Hanseschau will das Unternehmen, dessen Angebotspalette von Rasenmähern bis zu landwirtschaftlichen Großmaschinen reicht, bekannter werden. Auf 290 Quadratmetern wird in der Halle 8 ein Querschnitt der Produkte ausgestellt.

Danny Schulz verfolgt aber noch ein anderes Ziel. „Die Themen Jugend und Zukunft sind in diesem Jahr ja Schwerpunkte der Hanseschau. Ich möchte zeigen, dass man auch in jungen Jahren eine ganze Menge bewegen und erreichen kann“, sagt er.

Während der Landmaschinenvertrieb auf der Hanseschau erstmals mit einem großen Stand vertreten ist, zählt die Krankenkasse AOK zu den Stammgästen. „Ich glaube, wir sind von Beginn an dabei“, berichtet Ute von Tilinsky, Leiterin der Niederlassung Nordwestmecklenburg/Wismar. Und in der Regel bietet die AOK bei der Verbrauchermesse spezielle und mitunter amüsante Aktionen um das Thema Gesundheit. In diesem Jahr wird es auf der Hauptbühne in der Halle 4 einmal täglich heißen: „Smoothie-Time“. „Bewegung und gesundes Essen sind zwei wichtige Faktoren, um gesund zu bleiben. Wir bringen nun beides zusammen“, sagt Ute von Tilinsky. Und so geht’s: Die Gäste sollen bei einem fixierten Fahrrad kräftig in die Pedale treten, um eine Küchenmaschine in Gang zu setzen. Ihre Messer schnippeln aus Früchten, Salat und Gemüse leckere Smoothies.

Beim Pressegespräch gestern bei den Stadtwerken wollten Burkhard Golla und Dennis Müller vom AOK-Veranstaltungsteam die muskelbetriebene Saftmaschine demonstrieren. Ein Gefäß mit grob geschnittenen Bananen, Birnen, Weintrauben und grünem Salat wurde auf dem durch eine Art Dynamo betriebenen Drehwerk fixiert. Burkhard Golla trat kräftig in die Pedale. Alle schauten gespannt. Es passierte – nichts. „So ist das bei der Generalprobe“, sagt Ute von Tilinsky und verspricht: „Bei der Hanseschau klappt es.“

PS: Des Rätsels Lösung fand sich schon gestern: Es war schlicht zu viel Frucht und Salat für die kleinen Messer. Nachdem ein Teil entfernt worden war, gab es doch noch Smoothies zum Verkosten.

Shuttle-Busse bringen die Messebesucher kostenlos zur Hanseschau. Am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. März, stehen erstmals in Dammhusen (ehemalige Solarfabrik)

250 Parkplätze zur Verfügung.

Am Sonnabend und Sonntag,

4. und 5. März, ist dann wieder

der Parkplatz Weidendamm Haltepunkt für den Shuttle-Service.

Die Busse fahren an allen vier

Tagen im 20-Minuten-Rhythmus.

Die erste Fahrt zur Hanseschau

ist jeweils um 9.30 Uhr, die letzte

um 15 Uhr. Rückfahrten gibt es

zwischen 9.40 Uhr und 17.10 Uhr.

Sylvia Kartheuser

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