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Ab 2017 wird Kurabgabe in Zierow fällig

Zierow Ab 2017 wird Kurabgabe in Zierow fällig

Von April bis September zahlen Erwachsene einen Euro pro Tag / Nutzung des Gemeindezentrums wird teurer

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Einen Euro pro Tag müssen Gäste ab dem kommenden Jahr als Kurabgabe an die Gemeinde Zierow zahlen.

Quelle: Fotos: Udo Burwitz (1), Norbert Wiaterek (3)

Zierow. Das touristische Informations- und Gemeindezentrum in Zierow ist als Veranstaltungsort sehr beliebt. Besonders der große Saal, der unter anderem einen neuen Fußboden, eine neue Beleuchtung und ein großes Ostsee-Graffito erhielt, wird gerne gemietet. Allerdings müssen sich die Nutzer auf höhere Gebühren einstellen. Die Gemeindevertreter stimmten jetzt nach längerer Diskussion für eine Erhöhung der Miete.

 

OZ-Bild

Andere Gemeinden haben Erfahrungen mit dieser Abgabe. Davon können wir profitieren.“Silvia Seelig, Gemeindevertreterin

Quelle:

Künftig zahlen Einwohner der Gemeinde für den Mehrzweckraum nicht mehr 70, sondern 90 Euro. Auswärtige müssen 50 Euro mehr als jetzt berappen. Sie zahlen 150 Euro. Dies gilt jeweils ab einer Nutzungsdauer von mehr als fünf und bis zu 24 Stunden. Die Nutzung der Küche und der Sanitäranlagen ist eingeschlossen. Wer den großen Raum kürzer braucht, zahlt je Stunde weiterhin 15 Euro (Zierower) beziehungsweise 20 Euro (Auswärtige). Die Mindestmietzeit beträgt zwei Stunden.

Längere Diskussionen gab es über die Höhe des Kurbeitrages, den die Gemeinde als staatlich anerkannter Erholungsort erheben darf. Ab kommendem Jahr wird zwischen dem 1. April und dem 30. September pro Tag ein Euro für Erwachsene fällig. Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres sind von der Abgabe befreit. Für Schwerbehinderte gilt eine 50-prozentige Ermäßigung. Die Jahreskurabgabe beträgt 42 Euro, ermäßigt 21 Euro. „Wir können in den Folgejahren nachjustieren“, erklärte Bürgermeister Franz-Josef Boge (Aktive Bürger Zierow/ABZ).

In der Diskussion mahnte Boge, nicht auf andere Ostseebäder, etwa auf Boltenhagen, zu schauen. „Wir müssen unseren eigenen Weg finden“, meinte der Bürgermeister. Silvia Seelig sagte dagegen: „Wir können doch von den Erfahrungen anderer Gemeinden lernen, müssen nicht immer unser eigenes Süppchen kochen.“ Seelig und Ulrich Elsholz hatten sich für eine Abstufung ausgesprochen: ein Euro je Person, ausgenommen Kinder und Jugendliche, im Sommer und 50 Cent im Winter. Stefan Langer und Roland Hömke plädierten dafür, den Kurbeitrag nur in der Hauptsaison kassieren zu lassen. Auch über den Zeitpunkt gab es zuvor unterschiedliche Auffassungen.

„Das Geld, das wir durch die Kurabgabe einnehmen, geben wir für den Tourismus aus“, versprach Boge. „Das erhöht die Attraktivität der Gemeinde und nutzt auch den Unternehmen, die vom Tourismus leben.

Die Abgabe bietet mehr Möglichkeiten als Probleme.“

Von Norbert Wiaterek

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