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Abriss für einen Neubau auf dem Theaterplatz

Wismar Abriss für einen Neubau auf dem Theaterplatz

Das frühere Bühnenhaus in der Mecklenburger Straße wird abgebrochen / Bis 2018 entsteht dort ein Wohn- und Geschäftshaus

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Das frühere Bühnenhaus des abgebranntes Theaters in der Mecklenburger Straße wird seit gestern abgetragen. FOTOS (2): HEIKO HOFFMANN

Wismar. Startschuss für die Arbeiten an einem neuen Wohn- und Geschäftshaus mitten in der Altstadt. Gestern wurde mit dem Abriss des früheren Bühnenhauses begonnen.

OZ-Bild

Das frühere Bühnenhaus in der Mecklenburger Straße wird abgebrochen / Bis 2018 entsteht dort ein Wohn- und Geschäftshaus

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Das Haus gehörte zum Theater in der Mecklenburger Straße. Im Jahr 1842 wurde es eröffnet, 1948 ging der repräsentative Bau in Flammen auf. Seitdem war der Platz ein Parkplatz. Vom früheren Theater zeugen noch die Theatergaststätte und das Bühnenhaus.

Das ungenutzte Bühnenhaus wird in dieser Woche dem Erdboden gleichgemacht. Der Baggerfahrer vom Abfallwirtschaftszentrum Wismar (AWZ) tastete sich gestern mit dem Abrisshaken Stück für Stück voran.

Der Anfang war noch etwas schwer, doch dann fielen die Steine. Die Staubwolke war teilweise beträchtlich. In der nächsten Woche werden die Überreste abtransportiert.

Im Frühjahr beginnen die Arbeiten für ein Wohn- und Geschäftshaus. Bauherr ist die Bauunion Wismar. Geschäftsführer Jörg Hinrichs plant die Fertigstellung im nächsten Jahr zwischen Ende Juni und Ende September.

Das Wohn- und Geschäftshaus wird sich in der Höhe an die Nachbarbebauung in der Mecklenburger Straße anlehnen. Einschließlich des kleineren Zweigeschossers im hinteren Bereich sind 25 Wohnungen vorgesehen, die verkauft werden. An der Ecke zur Kleinschmiedestraße wird es eine Gewerbeeinheit geben. Jörg Hinrichs geht derzeit von einem Bistro aus. Teil des Vorhabens ist eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen, sechs weitere entstehen ebenerdig. Die Zufahrt erfolgt durch eine Art Tordurchfahrt in der Mecklenburger Straße neben dem früheren Sparkassengebäude. Der Neubau selbst soll an das Nachbargebäude Nummer 11 angebaut werden.

Für den Abriss des Bühnenhauses liegt die Genehmigung vor. Im nächsten Schritt wird die Baugrube ausgehoben. Dann rücken auch die Archäologen an. Sie rechnen mit einigen interessanten Funden, weil nach dem Brand des Theaters die Fläche einfach zugeschoben wurde. Der Aushub der Grube und die archäologischen Arbeiten werden sich zwei bis drei Monate hinziehen. Im Mai könnte der Hochbau mit der Gründungssohle beginnen. Ende dieses Jahres, so der Zeitplan, soll der Rohbau stehen. Mit der eigentlichen Baugenehmigung für den Neubau rechnet die Bauunion nicht vor März. Mitte Dezember wurden die Bauantragsunterlagen bei der Stadt eingereicht, derzeit werden sie geprüft.

Das Vorhaben wurde im Unesco-Sachverständigenbeirat vier Mal diskutiert. „Wir haben das gute Ende eines nicht kurzen Weges“, sagte der Beiratsvorsitzende Prof. Volkwin Marg vergangenes Jahr im Mai. Die ersten Entwürfe waren im Sachverständigenbeirat, der die Stadt in Gestaltungsfragen berät, auf Ablehnung gestoßen. Von einem Ufo, das wie ein Fremdkörper daherkomme, war die Rede.

Nach zwei vergeblichen Anläufen hatte der Investor, die Bauunion Wismar, den Architekten gewechselt. Prof. Marg sprach anschließend von Wohnungsbau in konzentrierter Form unter Beibehaltung der First- und Traufhöhen entlang der Mecklenburger Straße. Die Hausfront wird farblich unterschiedlich gestaltet, um eine parzellenartige Struktur für drei Häuser anzudeuten. An der Ecke Mecklenburger Straße/Kleinschmiedestraße gibt es eine zurückgesetzte Bebauung für eine Platzgestaltung – angelehnt an die Theaterzeit.

Heiko Hoffmann

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