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Acht Millionen Euro für Trinkwasser und Kläranlage

Lübow Acht Millionen Euro für Trinkwasser und Kläranlage

Zweckverband Wismar investiert in Neubau und Sanierung

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Die Kläranlage in Hornstorf muss dringend erneuert werden.Grit Glanert, Verbandsvorsteherin

Lübow. Mehr als acht Millionen Euro will der Zweckverband Wismar im nächsten Jahr in den Bereich Wasser investieren. Für den Abschnitt Trinkwasser sind 2,48

Millionen, für Schmutzwasser 4,86 Millionen und für Niederschlagswasser 1,02 Millionen Euro eingeplant.

Die größte Einzelinvestition wird der Neubau der Kläranlage in Hornstorf sein. Drei Millionen Euro sind 2017 veranschlagt. „Die alte Anlage erfüllt zwar noch ihre Aufgaben, ist aber verschlissen“, sagt Verbandsvorsteherin Grit Glanert (46). Bis Ende 2007 gab es in Hornstorf zwei Kläranlagen. Dann wurde die östliche modernisiert und umgerüstet. Seitdem entsorgt sie das Schmutzwasser aus Hornstorf und einigen umliegenden Gemeinden. In knapp zehn Jahren hat sich die Technik verändert, verbessert. Mittlerweile berge die Anlage in Hornstorf aufgrund ihrer Bauweise gewisse Risiken. Laut dem Investitionsplan sind die vorhandenen Behälter stark korrodiert, die technische Ausrüstung sei veraltet und verschlissen. Das wiederum verursache hohe Betriebskosten. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Verbandsvorsteherin darauf hingewiesen, dass die Anlage dringend erneuert werden müsse.

„Inzwischen sind die Ausschreibungen für die Bauarbeiten raus. Über die Auftragsvergabe werden wir in der Verbandsversammlung im Februar entscheiden“, erklärt Grit Glanert. Die Arbeiten am alten Standort könnten anschließend relativ schnell beginnen.

Im Bereich Trinkwasser soll auf dem Gemeindegebiet von Hornstorf ebenfalls investiert werden. Vom Ortsteil Rüggow soll eine neue Leitung entlang der B 105 zum Benzer Ortsteil Kalsow gebaut werden, an die auch Benz selbst und der Ortsteil Warkstorf angeschlossen werden sollen. „Das ist ein gemeinschaftliches Bauvorhaben mit dem Straßenbauamt, das dort einen Radweg baut“, sagt Grit Glanert.

300000 Euro sind dafür im nächsten Jahr vorgesehen.

Investitionen von 100000 Euro und mehr in der Sparte Trinkwasser sind auch in Losten und Hoppenrade, in Groß Krankow, Klein und Groß Woltersdorf – wenn dort der Radweg gebaut wird – sowie für die Erneuerung von Trinkwasserbehältern im Verbandsgebiet vorgesehen. Außerdem sind 150000 Euro für die Neuordnung der Trinkwasserversorgung im Bereich Züsow (der alte Trinkwasserbehälter muss saniert werden) und 130000 Euro für ein neues Spülwasserbecken am Wasserwerk Perniek eingeplant.

Im Bereich Schmutzwasser ist für Groß Krankow eine größere Maßnahme geplant. Sollte das Straßenbauamt mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt beginnen, würde der Zweckverband gleichzeitig Schmutz- und Trinkwasserleitungen erneuern. 400000 Euro sind erst einmal eingeplant.

Ein Dauerthema bei Schmutz- und Niederschlagswasser ist Bad Kleinen. 250000 Euro stehen bereit, um die Abwasserdruckleitung vom Pumpwerk „Marina“ aus der Wochenendhaussiedlung direkt zum Pumpwerk „Brücke“ zu verlegen. Zudem soll der Schmutzwasserkanal in der Wochenendhaussiedlung erneuert werden. Im Plan steht auch die Weiterführung des Regenwasserkanals „Marina Bad Kleinen“ und dessen Anbindung ans Kanalnetz. Dazu muss der Zweckverband aber unter den Bahnschienen durch, beziehungsweise sich an den Baukosten der Bahn für einen Durchlass beteiligen. „Die Verhandlungen waren ein dicker Brocken, doch jetzt sind wir in der Endphase“, gibt sich Grit Glanert zuversichtlich. Als Investition sind 700000 Euro eingeplant.

Auch das Niederschlagswasser in Dorf Mecklenburg hat der Zweckverband in seinen Planungen. Eine Untersuchung hat ergeben, dass das Leitungsnetz in der Karl-Marx-Straße an einigen Stellen nicht ausreicht, die Rohre unterdimensioniert sind. Das soll im nächsten Jahr für 145000 Euro behoben werden.

Weitere Investitionen

Trinkwasser: Knotenpunkte und Leitungen an der B 105, Neuordnung des Leitungssystems am Holzplatz in Neukloster sowie Erneuerung der Trinkwasserleitung Steinstraße in Bad Kleinen nach einer Havarie.

Schmutzwasser: Neue Leitungen im Kletziner Weg in Lübow, in der Rathausstraße in Ventschow und in der Dambecker und Schulstraße in Bobitz. Hinzu kommen die Ertüchtigung der Kläranlage in Kalsow, neue E-Technik im Hauptwasserpumpwerk in Kirchdorf sowie Sanierung oder Neubau des Schmutzwasserkanals in Schwarzer Busch Ausbau auf Poel.

Sylvia Kartheuser

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